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„Unsere Schule“: Schon Teil eins der Vox-Doku zeigt, was Lehrer heute leisten

Schüler und Lehrer

Schüler und Lehrer der Albert-Schweitzer-Schule Aschersleben hatten jede Menge Spaß bei den Dreharbeiten.

Foto:

MG RTL D

Aschersleben -

Schüler und Lehrer der Gemeinschaftsschule „Albert Schweitzer“ Aschersleben stehen im Mittelpunkt einer sechsteiligen Vox-Dokumentation mit dem Titel „Unsere Schule“.

Der erste Teil ist am Montagabend gezeigt worden. 30 Kameras und unzählige Mikrofone, die über mehrere Wochen Teil des Schulalltags waren, sollten einen authentischen Einblick in den „Mikrokosmos Schule“ vermitteln.

Vox zeigt Alltag an „Albert Schweizer“ Schule Aschersleben

Im ersten Teil erhielt der Zuschauer bereits einen Eindruck davon, was Schule heute ist, was Pädagogen und auch Schüler leisten. „Für mich kommt Bindung vor Bildung“, sagt etwa Schulleiterin Katrin Jelitte, und die nachfolgenden Ausschnitte aus dem Schulalltag scheinen diese These zu erhärten.

Denn sie zeigen Szenen, die weit über den Unterricht hinausreichen, sparen Konflikte nicht aus und reißen das Bemühen der Pädagogen an, mit Konsequenz und Verständnis Lösungen näherzukommen.

Die Dokumentation fokussiert sich auf die Klassen 5c und 9a, zu Wort kommen neben der Schulleiterin auch Lehrer und Schüler. Es sind einzelne Schüler wie Lisa aus der neunten und Anthony aus der fünften Klasse, auf die sich die Kameras immer wieder richten.

Anthony ist neu in der Klasse, musste schon oft die Schule wechseln und scheint nun, nach ersten schulischen Erfolgen, langsam Fuß zu fassen. Vor allem wohl auch, weil seine Mitschüler positiv auf den Jungen aus Bayern reagieren. Regionalen Sprachunterschieden – Anspitzer statt Spitzer, Rotkohl statt Blaukraut - begegnen die Kinder pragmatisch. „Du wohnst jetzt in Güsten, und da wird Anspitzer jesacht.“ (mz)