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Weiße Elster im Raum Zeitz: Hochwasserschutz steht bis 2020

Hochwasser in Zeitz

Hochwasser in Zeitz im Juni 2013

Foto:

Andreas Stedtler

Zeitz -

Maßgeblichen Hochwasserschutz entlang der Weißen Elster im Raum Zeitz: Bis spätestens Ende 2020 soll es ihn geben. Das unterstrich Burkhard Henning, Direktor des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft. Hennig, weitere Vertreter seines Hauses, aus Unternehmen der Südzuckergruppe, der Stadt und der Politik haben am Mittwoch weitere Schritte zum Aufbau dieses Schutzes besprochen. Dabei spielte vor allem die Sicherung von Flächen links der Weißen Elster von Salsitz bis zur Friedrich-Engels-Brücke eine Rolle und dabei vor allem der Schutz der Industrieanlagen. Linksseitig der Weißen Elster kündigte Hennig den Bau eines Systems an Hochwasserschutzanlagen an, bei dem Sonderlösungen zum Tragen kommen.

Es werde also nicht der traditionelle, dingerechte Deich entstehen, so Hennig. In einer Studie wird davon gesprochen, dass es über einige Teile eine Hochwasserschutzwand geben wird. Konkret müsse aber vor der Ausführung noch geplant werden. Die Industrieunternehmen sind nun aufgefordert, in den nächsten sechs Wochen ihren Schutzbedarf zu konkretisieren. Ziel ist es, einen Schutz aufzubauen, der etwa 50 Zentimeter über einem Hochwasser liegt, dass es statistisch gesehen nur einmal aller 100 Jahre gibt. Sonderlösungen sind auf der Industrieseite deshalb notwendig, weil die Platzverhältnisse beengt sind. Baubeginn wird voraussichtlich 2019 sein können.

Beplant ist bereits die rechte Seite der Weißen Elster von Großosida bis zum Tierheim, sagte der zuständige Flussbereichsleiter Manfred Wagenschein. Auch auf dieser Seite wird es demnach unterschiedliche Lösungen geben. Wo es die Platzverhältnisse zulassen, sind Deiche erste Wahl. Mitte des Jahres soll damit begonnen werden, den Deich von der B 2 bis zur August-Bebel-Brücke zu sanieren und anzuheben. Zwischen Auebrücke und Friedrich-Engels-Brücke wird es keine Dammlösung geben. Dort ist nicht genügend Platz vorhanden. In dem Bereich werden demnach Schutzwände errichtet. Wie die aussehen werden, ist noch unklar. Möglich sind Glaswände oder auch Spundwände, an denen Pflanzen wachsen können. Mobile Wände wird es nicht geben. Deren Unterhaltung wäre zu teuer, so Wagenschein.

Am 25. Februar, 18.30 Uhr, wird

das Hochwasserschutzkonzept für die Stadt Zeitz öffentlich im Friedenssaal des Rathauses vorgestellt. Gast der Veranstaltung wird Sachsen-Anhalts Landwirtschafts- und Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) sein. (mz)


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