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Sanierung in Kaynaer Kita beendet: Wiedereinzug ins Schnauderbienchen

Diana, Josephine, Lilly und Charlotte mögen die neue Ecke mit den Puppen und der Mini-Küche. Diese stand vor der Sanierung woanders in der Kita Schnauderbienchen.

Diana, Josephine, Lilly und Charlotte mögen die neue Ecke mit den Puppen und der Mini-Küche. Diese stand vor der Sanierung woanders in der Kita Schnauderbienchen.

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Corina Wujtschik

Kayna -

„Endlich dürfen wir wieder hier spielen“, freut sich die kleine Diana und schiebt freudestrahlend ihren Puppenwagen durch die Gegend, singt und hüpft dabei. Die Kinder der Kita Schnauderbienchen in Kayna haben ihr neues altes neues Domizil bezogen.

Eine Sanierung im Eilverfahren war nötig. „Die Kita ist zwar erst 18 Jahre alt, aber zum Zeitpunkt des Baus gab es andere Standards, die heute nicht mehr ausreichen“, erklärt Margarete Späte (CDU), Ortsbürgermeisterin von Kayna. „Das Gebäude hatte zu viele Mängel. Vor allem die Wasserschäden haben die Einrichtung stark in Mitleidenschaft gezogen. Die galt es zu beseitigen und den Kindern wieder einen tollen Platz zu schaffen“, fügt Margarete Späte hinzu. Ende Januar stand Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes, im Ort und übergab den Fördermittelbescheid in Höhe von 166 544,12 Euro, gab somit den Startschuss für die dringend notwendige Sanierung. Ende Juli ist die Frist abgelaufen, denn da musste das gesamte Projekt schon beim Landesverwaltungsamt in Halle abgerechnet sein.

Die Umsiedlung hat sich gelohnt

Eine Ausweichmöglichkeit für die Kinder bot sich in der ehemaligen Einrichtung am Zeitzer Platanenweg. Der Umzug klappte reibungslos. „Wir durften nur unsere Tassen mitnehmen und die Fahrzeuge“, erinnert sich Charlotte, die inzwischen in der großen Gruppe ist. „Das war alles nicht so toll. Ich musste immer so früh aufstehen“, weiß sie noch genau. Immerhin mussten die Eltern einen Umweg bis nach Zeitz rein in Kauf nehmen. „Außerdem gab es dort keinen schönen Garten - keine Rutsche und keine Schaukel. Aber jetzt ist es hier viel schöner und alles so schön bunt“, stellt Lilly fest und meint, dass es sich gelohnt hat, ein halbes Jahr „umzusiedeln“. Denn in dieser Zeit wurde vieles geschafft: Die markanten Spitzen auf dem Dach stehen nun nur noch als Deko, eine neue Heizungsanlage wurde installiert, die Fenster erneuert und neue Außenjalousien angebracht.

Gute Zusammenarbeit

„Das ist schon eine enorme Verbesserung, wenn hier nicht immer die pralle Sonne reinscheint“, freut sich Uta Münnich, neue Leiterin der Einrichtung. Außerdem lobt sie die Akustik-Dämmungsplatten im großen Aufenthaltsbereich.

Für die Kinder hat sich nicht viel Sichtbares getan. Zwar gibt es im Innenbereich einen komplett neuen Anstrich, sonst aber keine großen baulichen Veränderungen.

Josephine fällt dann aber doch noch etwas Neues ein: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht vor die Wand laufen“, sagt sie und zeigt dabei auf eine neue Falt-Trennwand.

„Die hatten sich die Erzieherinnen gewünscht, um sich noch einen Raum zu schaffen“, erklärt Margarete Späte. Auch sie ist froh darüber, dass alles so reibungslos geklappt hat und die Einrichtung nun in einem neuen Licht erscheint. „Nun steht das Gebäude wieder auf trockenen Füßen und hoffen wir, dass es noch lange so bleibt“, fügt sie hinzu.

Nach einem halben Jahr Ausweichlösung sind nun alle Kinder wieder angekommen und erfreuen sich ihrer gewohnten Umgebung. „Besonders dankbar sind wir den Eltern, die das alles so mitmachen mussten und sogar teils selbst betreuen mussten“, lobt Uta Münnich die gute Zusammenarbeit mit den Familien und freut sich nun auf ihre neue Aufgabe in Kayna. (mz)


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