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Wirtschaft Wittenberg: Stadtwerke steigen ins Internet ein

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Die Wittenberger Stadtwerke steigen in das Internet-Geschäft ein. Das Unternehmen hat die „wittenberg-net GmbH“ (WBN) erworben.

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Wittenberg -

Die Wittenberger Stadtwerke bieten künftig auch schnelles Internet an. Dazu wurde gestern ein Vertrag über den Erwerb der „wittenberg-net GmbH“ (WBN) unterzeichnet. Man freue sich, WBN „nach über einem Jahr intensiver Vorbereitungszeit als unsere neue Tochter begrüßen zu dürfen“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Joachim Herrmann.

Die WBN ist seit 1998 als Anbieter von Telefon-, Datenübertragungs- und Breitband-Internet-Diensten sowie IT-Dienstleistungen im Raum Wittenberg, Oranienbaum-Wörlitz, Coswig, Dessau-Roßlau und Salzfurtkapelle aktiv, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Firma betreibe ein Telekommunikationsnetz, in dem Kunden über eigene Glasfaserkabel und über angemietete Kupferdoppeladern aus den Ortsnetzen der Telekom angeschlossen werden.

„Die wittenberg-net bietet mit ihrem Know-how, der vorhandenen Technik und Infrastruktur und dem bereits vorhandenen Kundenstamm ideale Startvoraussetzungen für die Entwicklung des neuen Geschäftsfeldes“, begründet Herrmann den „strategischen Schritt“.

Gemeinsam wollten Stadtwerke und WBN nun Verantwortung für den flächendeckenden Breitbandausbau in der Region übernehmen und diese als Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken. „Die Versorgung mit schnellem Internet von Städten und Gemeinden mit moderner Glasfasertechnologie ist mittlerweile unabdingbare Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum“, wird Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Torsten Zugehör zitiert. „Das Zusammenwirken lokaler Akteure gewährleistet, dass die Wertschöpfung langfristig vor Ort bleibt.“ Die Geschäftsführung von WNT übernehmen dessen bisheriger Geschäftsführer Karsten Siebner und der Prokurist und technische Leiter der Stadtwerke Peter Lubitzsch.

Der öffentliche Auftrag ist nicht das einzige Motiv für den Einstieg ins Internet-Geschäft. Die erneuerbaren Energien machten eine „umfangreiche Digitalisierung der Energienetze erforderlich, um diese in Zukunft entsprechend den Bedürfnissen optimal steuern und regeln zu können“, so Herrmann. (mz)


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