In der fünften Woche nach der Eröffnung verzeichnet das "Arsenal" mittlerweile "normale Frequenzen", wie Center-Manager Jörg Witzmann erklärt. 10 000 Menschen strömten jetzt Tag für Tag durch das Gebäude. Spitzenreiter nach dem Eröffnungstag war im ersten - und damit nicht repräsentativen - Monat mit ebenfalls rund 30 000 Besuchern der Reformationstag. Etwa 2 800 Pkw wurden am besten Tag im Parkhaus gezählt, welches von einer eigenen Gesellschaft ("OPG-Parking") betrieben wird. 25 Prozent der Fahrzeuge kämen von außerhalb des WB-Bereichs. Witzmann kündigte unterdessen weitere Mieter an. Unmittelbar vor der Eröffnung stehe der Herrenmoden-Anbieter "Davutti", ein zweites Bekleidungsgeschäft mit in Wittenberg bisher nicht vertretenen Marken folge in den nächsten Wochen. Bewegung gibt es Witzmann zufolge auch in der Gastronomie, wo sich manche "Arsenal"-Kunden mehr Auswahl wünschen. Nicht vom Tisch, aber auch nicht an Land gezogen sei die "Nordsee". Die Öffnungszeiten bleiben bis auf weiteres wie sie sind, auch wenn hiesige Verbraucher an Einkaufen bis 20 Uhr offenbar noch nicht so gewöhnt sind. Witzmann erneuerte in diesem Zusammenhang seine Kritik an den spärlichen Samstagsöffnungszeiten in der umgebenden Altstadt. Dort schon um 13 Uhr zu schließen sei definitiv das "falsche Signal".