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Wittenberg: Stickstoffwerk saniert Feuerwache

Uhr | Aktualisiert 13.12.2012 20:26 Uhr
Schulung im Großformat: Die Werksfeuerwehr von SKW hat neue Räume. (FOTO: ACHIM KUHN) 
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Vom Bettenlager ins Gästezimmer. Die Männer der Werksfeuerwehr von SKW beziehen in dieser Woche ihre neuen Räume. Der Südflügel der Feuerwache an der Waldstraße ist - zumindest innen - saniert.
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Wittenberg/MZ. 

Neues im Südflügel

"Am Ende werden wir 1,5 Millionen Euro investieren", sagt SKW-Geschäftsführer Rüdiger Geserick. Dann sind allerdings nicht nur die neuen Schlafzimmer bezahlt, in denen zwei Feuerwehrmänner ihre Betten stehen haben (im Gegensatz zu den Vierbett-Zimmern im Trakt aus den 80er Jahren). Auch in die Technik wird weiter Geld gesteckt.

Eine Schlauchwaschanlage, aus der am Ende der fertig zusammengerollte Schlauch herauskommt, schwebt Olaf Kracke, Leiter der Werksfeuerwehr, die vom Sicherheitskonzern Securitas betrieben wird, zum Beispiel vor. Doch zunächst wird im ersten Stock umgezogen. Neu ist fast alles, was im Südflügel steht. Ein Versammlungs- und Schulungsraum mit Riesenfernseher und bequemen Sesseln, eine Küche mit Schließfächern in den Kühlschränken. Und ein Elektroherd, der bei Alarm automatisch abschaltet.

"Ich habe hier im Moment nur glückliche Feuerwehrmänner", sagt Kracke. Glaubt man ihm, wenn man den jetzt noch unsanierten Teil betrachtet. Im Sommer soll auch der glänzen. "Bis zum August sind wir fertig", schätzt Geserick. Daran ändert auch die Frage, ob die Wittenberger Feuerwehr ihre Wache in der Nachbarschaft bekommt, nichts. Derzeit laufen noch Gutachten.

"Mit sechs Millionen Euro Zuschuss und einem günstigen Pachtvertrag haben wir ein Angebot gemacht, zu dem es keine Alternative gibt", sagt Geserick. Er hofft auf eine bessere Sicherheitslage im Werk, wenn die Berufsfeuerwehr nur einen Steinwurf entfernt wacht. Eine Verzahnung von Werks- und Stadtfeuerwehr sei rechtlich derzeit nicht möglich.

Warten statt warten

"Technisch sind wir auf dem neuesten Stand", sagt Kracke. 22 hauptberufliche Feuerwehrmänner arbeiten im Zwei-Schichtsystem im 24-Stunden-Rhythmus. Sie warten in der Zeit auch die Feuerlöscher im Werk, warten die Ausrüstung von 300 Atemschutzträgern in der Produktion.

Im Schnitt zwei Stunden am Tag wird fortgebildet, um trotz weniger Einsätze Erfahrungen mit den Geräten zu haben. Jetzt können die Männer das an einem deutlich besser ausgestatteten Arbeitsplatz tun.

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