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Umbau: Erholungsraum
23.01.2013 18:15 Uhr
| Aktualisiert 23.01.2013 18:43 Uhr
Auf Befehl Kaiser Wilhelms I. vom 30. Mai 1873 hatte man in Wittenberg am 11. Juni 1873 begonnen, die Festungsmauern um die Stadt abzureißen. Mit der Leitung dieser Aufgabe wurde Fritz Eunike betraut. Zuerst wurden die Stadttore freigelegt und in Verlängerung der Juristenstraße ein Damm durch den Stadtgraben aufgeschüttet, der geradlinig in die Grünstraße (heute Breitscheidstraße) mündete, um zusätzlich zu den alten Toren Verkehrswege zu erschließen. Dann begann man mit der Abtragung der Wälle und der Neugestaltung des Festungsgeländes. Die teils erhaltenen großen Bäume im Bereich des einstigen Festungsgürtels wurden unter Eunikes Leitung gepflanzt. Die Bedeutung der Wallanlagen als innenstadtnaher Grünraum und bedeutendes Element im Altstadt-Ensemble wurde mit Beginn der Stadtsanierung 1992 festgeschrieben und kontinuierlich weiterentwickelt.
wittenberg/MZ/sho.
Auf Befehl Kaiser Wilhelms I. vom 30. Mai 1873 hatte man in Wittenberg am 11. Juni 1873 begonnen, die Festungsmauern um die Stadt abzureißen. Mit der Leitung dieser Aufgabe wurde Fritz Eunike betraut. Zuerst wurden die Stadttore freigelegt und in Verlängerung der Juristenstraße ein Damm durch den Stadtgraben aufgeschüttet, der geradlinig in die Grünstraße (heute Breitscheidstraße) mündete, um zusätzlich zu den alten Toren Verkehrswege zu erschließen.
Dann begann man mit der Abtragung der Wälle und der Neugestaltung des Festungsgeländes. Die teils erhaltenen großen Bäume im Bereich des einstigen Festungsgürtels wurden unter Eunikes Leitung gepflanzt. Die Bedeutung der Wallanlagen als innenstadtnaher Grünraum und bedeutendes Element im Altstadt-Ensemble wurde mit Beginn der Stadtsanierung 1992 festgeschrieben und kontinuierlich weiterentwickelt.