Vorgeschlagen hatte sie Christian Bührdel (Linke). Gewählt wurde Martina Schön von zwölf der 14 anwesenden Ortschaftsräte. Das Ergebnis wie den Vorschlag durch den Linken-Politiker will die Sozialdemokratin als gutes Zeichen verstehen. Als Signal dafür, gemeinsam und ohne Grabenkämpfe etwas bewegen zu wollen für Zschornewitz.
Dass es bei der Wahl des Nachfolgers von Günter Gröbner (Linke) keine Überraschungen geben wird, war abzusehen. Die Linke als stärkste politische Kraft im Ortsteil hatte schon vorher angekündigt, auf eigene Kandidaten zu verzichten und sich stattdessen auf strategische Spielchen für kommende Wahlen verlegt. Auch CDU-Regionalverbandschef Steffen Hofmann - der neue Stellvertreter - hatte sich nicht zu einer Kandidatur für das Spitzenamt durchringen können.