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Kreis Wittenberg: Schulbus darf Grenze nicht passieren

Uhr | Aktualisiert 01.02.2013 18:54 Uhr
Torsten Gaber (l.) erläutert den Klimatisch des Naturparkhauses. (FOTO: BAUMBACH) 
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Die Bürgermeister und Landkreisvertreter des Städtebundes Dübener Heide trafen sich am Freitag im Rathaus Bad Düben zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr. Diskutiert wurde vor allem über den Schulbusverkehr von Bad Düben nach Gräfenhainichen.
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Bad Düben/MZ. 

Die Bürgermeister und Landkreisvertreter des Städtebundes Dübener Heide trafen sich am Freitag im Rathaus Bad Düben zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr. "Das machen wir vier, fünfmal im Jahr - ganz zwanglos. Das ist ja auch das Geheimnis, warum der Bund so gut funktioniert", erklärte der derzeitige Vorsitzende Harry Rußbült (Linke). Neben seiner Stadt Gräfenhainichen gehören dem Bündnis Kemberg, Pretzsch, Bad Schmiedeberg, Bad Düben, Prettin und Dommitzsch an.

Den Nutzen einer solchen Versammlung betonen am Bad Dübener Rathaustisch alle Beteiligten unisono: "Wir sind die Osmose für das, was die Länder nicht hinkriegen", fasst es Bad Schmiedebergs Bürgermeister Stefan Dammhayn (CDU) zusammen - und erhält Schützenhilfe vom Kemberger Kollegen Torsten (CDU): "Wir reden immer alle über europäische Einheit - und dann kriegen wir nicht mal einen nahtlosen Schulbusverkehr von Bad Düben nach Gräfenhainichen hin. Da braucht man einen Staatsvertrag", entrüstet er sich. Die Lösung dieses Problems, dass über 40 sächsische Schüler betrifft, die am Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen zur Schule gehen, wolle man aber jetzt in Angriff nehmen.

Für die nächste Sitzung im April steht dann die Streckenführung für die neue B 6n auf dem Plan. Quintessenz der Treffen sind aber nicht immer konkrete Projekte. "Auch der Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig. Man braucht nicht immer gleich einen Anwalt, sondern kann auch von den Kollegen was lernen", erzählt Rußbült. Deswegen gäbe es auch einmal im Jahr eine Exkursion der Bürgermeister in andere Bundesländer, um von den dortigen Verwaltungen zu lernen.

Am Freitag ging es "nur" um die Ecke - das neu eröffnete Naturparkhaus mit integrierter Touristinformation direkt an der B 2 empfängt seit Oktober Gäste, erst im Januar war die Touristinfo mit in den alten Bauernhof eingezogen. In der neuen Dauerausstellung, die Hausleiter Torsten Gaber vorstellte, wolle man vor allem die Gäste animieren, in die Heide aufzubrechen - in der Saison kann man hier sogar Fahrräder ausleihen. Mit Klimatisch, Riechstation und viel moderner Technik hat die Neuinstallation rund 220 000 Euro gekostet.

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