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Unternehmen positiv gestimmt: Optimismus im ostdeutschen Maschinenbau

Uhr | Aktualisiert 16.01.2013 13:38 Uhr

Die ostdeutschen Maschinenbauer blicken zuversichtlich in die Zukunft und sehen sich nach neuen Mitarbeitern um. Nach einem Zwischentief im dritten Quartal 2012 habe sich die Lage zum Jahresende hin entspannt. (FOTO: DPA)

Die ostdeutschen Maschinenbauer blicken zuversichtlich in die Zukunft und sehen sich nach neuen Mitarbeitern um. Nach einem Zwischentief im dritten Quartal 2012 habe sich die Lage zum Jahresende hin entspannt.
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Leipzig/Halle (Saale)/DPA. 

Die ostdeutschen Maschinenbauer blicken zuversichtlich in die Zukunft und sehen sich nach neuen Mitarbeitern um. Nach einem Zwischentief im dritten Quartal 2012 habe sich die Lage zum Jahresende hin entspannt, teilte der Maschinenbauverband VDMA Ost am Mittwoch in Leipzig mit. „Die wirtschaftliche Lage kann als solide bezeichnet werden“, erklärte Geschäftsführer Reinhard Pätz. Dagegen ist die ostdeutsche Bauwirtschaft nach einem schwachen Jahr 2012 für 2013 auch nur verhalten optimistisch.

In der vierteljährlichen Maschinenbau-Konjunkturumfrage bei 350 Unternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kündigte ein Fünftel höhere Investitionen als zuvor geplant an. Ein Fünftel wolle auch neues Personal einstellen, 70 Prozent wollten im kommenden Halbjahr ihren Mitarbeiterbestand halten.

„Diese Fakten stimmen hoffnungsvoll und spiegeln sich auch in der Beurteilung der Geschäftsaussichten wider“, erklärte Pätz. 79 von 100 Unternehmen erwarteten für das erste Quartal 2013 gleichbleibende oder bessere Geschäfte.

Mit dieser positiven Grundstimmung liegt der ostdeutsche Maschinenbau auf einer Linie mit der Branche bundesweit. Nach einem Dämpfer mit Auftragsrückgängen mit November wird mit einer wieder anziehenden Konjunktur gerechnet.

Probleme bereitet dem ostdeutschen Maschinenbau weiterhin der Fachkräftemangel. Sowohl gut qualifizierte Facharbeiter als auch Ingenieure seien schwierig zu finden, hieß es. Zudem sei der Preis- und Kostendruck weiter hoch.

Die Baubranche erwarte 2013 trotz der Unterschiede in einzelnen Sparten wie dem Tiefbau insgesamt mehr Umsatz als im Vorjahr. Das berichtete das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Mittwoch unter Hinweis auf seine Umfrage unter rund 300 Firmen. 2012 habe die Bauwirtschaft im Vergleich zu 2011 einen Rückschlag erlitten. Grund dafür waren vor allem weniger Aufträge aus der öffentlichen Hand und der Wirtschaft aufgrund der weltweit schwachen Konjunktur. Zudem war das Konjunkturpaket II, das auch die Baubranche ankurbeln sollte, bereits 2011 ausgelaufen.