Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der illegalen Geschäftemacherei und der Steuerhinterziehung gegen Unister.
Der Mann habe Meldeauflagen zu erfüllen. Er sei bereits frei, da die Kaution sofort hinterlegt wurde, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Wolfgang Klein. Wie schon bei der ersten Freilassung habe die Generalstaatsanwaltschaft auch diesmal Beschwerde eingelegt. „Wir sehen massive Verdunklungsgefahr und Fluchtgefahr“, sagte Klein. Der verbliebene Manager hat am 27. Dezember einen Haftprüfungstermin.
Unister betreibt unter anderem die Reise-Portale Ab-in-den-Urlaub.de und fluege.de. Das Unternehmen soll auf den Portalen ohne Genehmigung Versicherungsprodukte verkauft haben. Der sächsische Datenschutzbeauftragte ermittelt ebenfalls gegen Unister, nachdem Medien über schwere Pannen bei der Datensicherheit berichtet hatten, die meldepflichtig gewesen wären.