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Plüschtierhersteller: Steiff will abseits des Weihnachtsgeschäfts mehr Umsatz machen

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Eine Mitarbeiterin der Margarete Steiff GmbH näht im Steiff-Entwicklungszentrum in Giengen an der Brenz Teile eines Plüschbären. (FOTO: DAPD) 
Der Plüschtierhersteller Steiff will unabhängiger von Weihnachten werden. „Nach meiner Schätzung erzielen wir circa 40 Prozent unseres Umsatzes im Weihnachtsgeschäft“, sagte der Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft, Martin Hampe.
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Giengen/Brenz/dapd. 

Der Plüschtierhersteller Steiff will unabhängiger von Weihnachten werden. „Nach meiner Schätzung erzielen wir circa 40 Prozent unseres Umsatzes im Weihnachtsgeschäft“, sagte der Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft, Martin Hampe, im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd. Dem Unternehmen aus Giengen an der Brenz fehlten klassische Mitnahmeartikel in der Preisklasse um 10 bis 15 Euro, die auch während des Jahres verkauft werden. Erste Produkte in der Kategorie wolle Steiff voraussichtlich nächstes Jahr auf den Markt bringen, sagte Hampe.

Auch der Modebereich soll ausgebaut werden. Seit 2008 gibt es eine Steiff-Kindermode-Linie. „Fashion ist für uns ein wichtiger Bestandteil geworden, auch unterjährig“, sagte Hampe. „Bezogen auf die eigenen Stores haben wir mittlerweile eine Umsatzverteilung von 60 Prozent Plüsch und 40 Prozent Fashion“, erklärte er. Das Verhältnis würde er gerne umdrehen.