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Mitarbeiter-Rechte: Das passiert mit Ihrem Resturlaub, wenn Sie kündigen

Grundsätzlich kann man Resturlaub nicht mit ins nächste Jahr nehmen. Es sei denn, der Arbeitnehmer konnte aus betrieblichen oder persönlichen Gründen nicht alle Urlaubstage verbrauchen.

Grundsätzlich kann man Resturlaub nicht mit ins nächste Jahr nehmen. Es sei denn, der Arbeitnehmer konnte aus betrieblichen oder persönlichen Gründen nicht alle Urlaubstage verbrauchen.

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Das neue Jahr hat kaum begonnen, da steht schon die Urlaubsplanung an: Der Jahresurlaub soll eingereicht werden, und die Kollegen äußern bereits Wünsche. Auch der Resturlaub muss weg.

Resturlaub sieht der Gesetzgeber eigentlich nicht vor: „Das Bundesurlaubsgesetz schreibt vor, dass der Urlaub noch im selben Kalenderjahr genommen werden muss“, sagt Janine Fazelly. Sie ist Rechtsanwältin beim AGA Unternehmensverband in Hamburg. Nur bei betrieblichen Ausnahmefällen oder aus persönlichen Gründen darf Resturlaub ins erste Quartal des Folgejahres übertragen werden.

Kulanz beim Resturlaub gilt häufig bis Ende März

„Viele Arbeitsverträge sehen eine Kulanz bis Ende März vor“, so Anwältin Fazelly. Wird der Urlaub bis dahin nicht genommen, verfallen die freien Tage. Ausnahmen gibt es jedoch, wenn zum Beispiel der Arbeitnehmer länger krank war. In dem Fall kann er die Tage länger mitnehmen. „Eine Auszahlung nicht genommener Urlaubstage ist nur beim Ausscheiden des Mitarbeiters aus dem Betrieb zulässig.“

  1. Das passiert mit Ihrem Resturlaub, wenn Sie kündigen
  2. Resturlaub muss bei einer Kündigung abgegolten werden
  3. Der Urlaub wird zu selten am Stück genommen
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