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Fahrpreiserhöhung: Tipps zum Sparen beim Bahn fahren

Uhr | Aktualisiert 14.12.2012 21:42 Uhr

Einsteigen bitte! Wer rechtzeitig Fahrscheine im Internet kauft, muss nicht den Normalpreis bezahlen. (FOTO: DPA)

Die Bahn hat zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember die Preise erhöht. Im Schnitt werden reguläre Fahrkarten im Nah- und Fernverkehr 2,8 Prozent teurer. Doch Kunden können mit Pauschaltickets und anderen Rabatten Geld sparen. Die MZ gibt einige Tipps.
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frankfurt (Main)/AFP. 

Sparpreis: Diese Tickets gelten für einfache Fahrten oder für Hin- und Rückfahrt. Sie kosten bei einfacher Strecke - je nach Länge der Reise und Verfügbarkeit - zwischen 19 und 99 Euro. Reisen in Nachbarländer kosten mit dem "Europa Spezial" ab 39 Euro. Erhältlich sind sie ab drei Monaten und bis zu drei Tage vor der gewünschten Reise. Die Zahl der Tickets ist begrenzt, gerade rund um Wochenenden und Feiertage sind sie schnell vergriffen, so die Bahn. Beim Sparpreis muss sich der Kunde auf einen bestimmten Zug festlegen.

Bahncard: Die Bahncard 25 bietet für 61 Euro im Jahr 25 Prozent Ermäßigung auf alle Fahrkarten. In Berlin bietet die Bahn in einem Pilotprojekt eine Bahncard 25 mobil plus für 79 Euro an, mit der auch das Carsharing der Bahn, S-Bahn, Straßenbahn, Bus, U-Bahn und Mieträder genutzt werden können.

Die Bahncard 50 kostet in der Standardversion 249 Euro. Sie bietet Bahnkunden 50 Prozent Rabatt. Die Kombination mit anderen Rabatten ist nicht möglich. Die Bahncard 50 lohnt sich für Vielfahrer und für alle, die ihre Reisen lieber kurzfristig planen. Ab 500 Euro Fahrtkosten pro Jahr sparen Bahnkunden mit ihr.

Ehe- und Lebenspartner: Ehe- und Lebenspartner von Bahncard-25-Besitzern können eine eigene, voll gültige Zusatzkarte für zehn Euro erhalten. Bedingung dafür ist aber, dass mindestens ein Kind unter 18 Jahren im selben Haushalt lebt. Ansonsten kostet die Partnerkarte 41 Euro ab dem Fahrplanwechsel. Die Bahncard 50 gibt es für Partner im selben Haushalt dann für 127 Euro - also gut die Hälfte des Preises der ersten Karte.

Kinder, Jugendliche und Senioren: Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren fahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern immer kostenlos, sie müssen aber in die Fahrkarte eingetragen sein. Reisen sie alleine, erhalten sie einen Rabatt von 50 Prozent. Daneben kann sich die Jugend-Bahncard 25 für einmalig zehn Euro lohnen, die bis einschließlich 17 Jahre gilt. Die Bahncard 50 gibt es generell für Kinder bis einschließlich 17 Jahre sowie für Schüler und Studenten bis 26 Jahre zum halben Preis. Auch Senioren ab 60 Jahren zahlen bei der Bahncard 50 nur die Hälfte des Kartenpreises.

Nahverkehrstickets: Mit dem Schönes-Wochenende-Ticket können fünf Menschen einen Samstag oder Sonntag lang die Nahverkehrszüge der Bahn nutzen. Im Internet oder am Automaten kostet das Ticket seit dem 9. Dezember nun 42 Euro, am Schalter 44 Euro.

Das Sachsen-Anhalt-Ticket gilt ebenfalls für bis zu fünf Fahrgäste in der zweiten Klasse des Nahverkehrs. Das Ticket ist von Montag bis Freitag von 9 Uhr an gültig, samstags oder sonntags schon von Mitternacht an. Es kostet für fünf Personen ab 22 Euro und ist seit dem Fahrplanwechsel um einen bis zwei Euro teurer. Mit dem Quer-durchs-Land-Ticket der Bahn kann ein Reisender von montags bis freitags ab 9 Uhr für 40 Euro am Automaten und im Internet oder für 42 Euro am Schalter deutschlandweit den gesamten Nahverkehr nutzen. Die Bahn hat hierfür allerdings den Preis um zwei Euro angehoben. Jeder weitere von maximal vier Mitfahrern zahlt sechs Euro extra.

Weitere Tipps und Tricks: Sparen kann, wer zum Beispiel bei weiten Fahrten vom ICE auf den IC-Zug umsteigt: Der IC ist auch nur selten langsamer, kostet dafür aber weniger. Der "Sparpreis-Finder" der Bahn zeigt, zu welchen Uhrzeiten die besten Preise zu haben sind.

Mehr Infos im Netz: www.bahn.de

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