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DDR-Kult-Cola: Vita Cola verkauft mehr als 80 Millionen Liter

In der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH wird das Erfrischungsgetränk Vita Cola abgefüllt.

In der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH wird das Erfrischungsgetränk Vita Cola abgefüllt.

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dpa

Schmalkalden -

Die in Ostdeutschland beliebte Vita Cola hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 80 Millionen Litern geknackt. Der Absatz an Limonade und Cola dieser Marke habe um 5,9 Prozent auf 82,1 Millionen Liter zugelegt, teilte die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH am Mittwoch in Schmalkalden mit. Markenmanagerin Judith Blasinger sprach von einem „sehr, sehr guten Jahr“. Die Limonaden seien Wachstumstreiber, aber auch die Cola habe trotz des heiß umkämpften Marktes über dem Branchenschnitt von 1,3 Prozent zulegen können. Auch dieses Jahr soll der Absatz noch einmal steigen.

Den Angaben zufolge ist Vita Cola in seiner Sparte in Thüringen Marktführer, in Ostdeutschland insgesamt die Nummer zwei. Eine Ausweitung auf Westdeutschland, wo die Marken nur vereinzelt zu kaufen sind, ist laut Blasinger nicht geplant. Dafür seien enorme Investitionen nötig.

Die Konkurrenz bei Cola wachse insgesamt. Zugleich gebe es bei Cola und Limonaden einen heftigen Preiskampf internationaler Marken. Daran wolle sich das Unternehmen nicht beteiligen. Die Preise sollen in diesem Jahr stabil gehalten werden.

Die Markenrechte an Vita Cola liegen bei Thüringer Waldquell, die wiederum zur hessischen Hassia-Gruppe gehört. Die Getränke werden aber auch von anderen Hassia-Töchtern im sächsischen Lichtenau und Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) abgefüllt. (dpa)