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Abwasserbeseitigung Weißenfels: Hoffen auf Fördermittel für Abwasserentsorgungsanlagen

Uhr | Aktualisiert 03.02.2013 17:30 Uhr

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf das Weißenfelser Klärwerk, für dessen Erweiterung im Herbst der ersten Spatenstich geplant ist. (FOTO: PETER LISKER)

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Die Abwasserbeseitigung Weißenfels - Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) will in diesem und Folgejahren Jahr knapp 16 Millionen Euro in die Abwasserentsorgungsanlagen investieren.
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weissenfels/MZ. 

Das geht aus dem Wirtschaftsplan der AöR hervor, den der Verwaltungsrat während seiner jüngsten Sitzung bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung verabschiedet hat.

Schwerpunkte des Investitionsplanes sind die seit langem diskutierte Erweiterung der Kläranlage sowie die Errichtung zweier unterirdischer Regenüberlaufbecken (RÜB) am Parkplatz neben der Agentur für Arbeit an der Promenade und an der Markwerbener Straße.

Wie der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos), Vorsitzender des Verwaltungsrates der AöR, versicherte, liegen für die Erhöhung der Kapazität des Klärwerkes mittlerweile alle notwendigen Genehmigungen vor. Der Zeitplan für die Erweiterung musste in der Vergangenheit immer wieder korrigiert werden. Noch vor knapp einem Jahr hieß es im Weißenfelser Stadtrat, die Genehmigung werde Ende Mai 2012 erwartet. Damals wurde als Termin für den Baubeginn der Oktober ins Auge gefasst.

Die Kosten für den Ausbau bezifferte der Verwaltungsratschef jetzt auf 6,2 Millionen Euro. In einer ersten Ausbaustufe soll die im Norden der Stadt gelegene Anlage von derzeit 76 500 Einwohnerwerten auf 125 000 erweitert werden.

Während der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrates der seit Anfang des Jahres bestehenden AöR nannte Petra Zastrow vom Ingenieurbüro Fichtner den 1. März dieses Jahres als Termin für den "heißen Planungsstart" für das Bauvorhaben. Ende August könnten die Bauleistungen vergeben sein, so dass nunmehr im September dieses Jahres mit dem ersten Spatenstich für die Erweiterung der Anlage zu rechnen sei.

Risch versicherte, dass in jedem Fall mit dem Bau begonnen werde - ungeachtet dessen, dass zurzeit noch keine klare Fördermittelzusage des Landes auf dem Tisch liegt. Die AöR baut darauf, dass 60 Prozent der Kosten für die Erweiterung des Klärwerkes sowie die Errichtung der beiden RÜB vom Land gefördert werden. Als weitere Geldquellen für die Investitionen sind Darlehen sowie Herstellungskostenbeiträge der Bürger vorgesehen. Clemens Wanzke (Fraktion Bürger für Weißenfels / Landgemeinden) kritisierte während der Verwaltungsratssitzung die Tatsache, dass der Investitionsplan der AöR auf noch nicht gesicherten Fördermitteln ebenso aufbaut wie auf Beiträgen, für deren Erhebung in den nächsten Monaten erst noch eine neue Satzung als rechtliche Grundlage erarbeitet werden muss. "Wenn die Szenarien so nicht eintreffen, müssen wir einen Nachtrag des Wirtschaftsplans beraten", entgegnete Risch.

Für die Errichtung der beiden RÜB einschließlich der entsprechenden Anbindung sind laut Risch etwa 6,8 Millionen Euro eingeplant. Der Baubeginn hängt jedoch von der Fördermittelzusage des Landes ab. Wie Ralf Tauhardt, Geschäftsführer des Weißenfelser Planungsbüros ECW, im AöR-Verwaltungsrat sagte, sind die Planungen für den Bau der Anlagen im Wesentlichen abgeschlossen. Notwendige Arbeiten für den Rückschnitt von Grün am Parkplatz an der Promenade würden derzeit ausgeschrieben.

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