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Volleyball: Piraten treffen auf Tabellenführer Berlin

Uhr | Aktualisiert 04.01.2013 16:50 Uhr
Völker, Hooi und Stolfa starten hoch motiviert in die Partie gegen Berlin. (FOTO: ALEXANDER FIEBIG) 
Das neue Jahr 2013 beginnt für die Piraten des CV Mitteldeutschland gleich mit einem extrem schweren Programm. Zum Auftakt gastieren sie am Sonntag beim Deutschen Meister und Tabellenführer Berlin Recycling Volleys.
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Leuna/mz. 

Das neue Jahr 2013 beginnt für die Piraten des CV Mitteldeutschland gleich mit einem extrem schweren Programm. Zum Auftakt gastieren sie am Sonntag um 16.00 Uhr in der Max-Schmeling-Halle beim Deutschen Meister und Tabellenführer Berlin Recycling Volleys. Eine Woche später geht es dann zum Vizemeister und frisch gebackenen Pokalfinalisten Generali Haching in den Süden des Landes. Den Abschluss der Spiele gegen die Beletage des Deutschen Volleyballs wird dann das Heimspiel am 19. Januar um 19.30 Uhr gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen in Spergau bilden.

Die Piraten des CV Mitteldeutschland freuen sich auf diese große Herausforderung und haben mit frischem Elan die ersten Trainingseinheiten des neuen Jahres in Angriff genommen.

„Die Jungs sind alle gesund und gut erholt aus dem Weihnachturlaub zurückgekehrt“, ließ Cheftrainer Matze Münz nach der ersten Bestandsaufnahme verlauten. „Wir werden in den kommenden Trainingseinheiten verstärkt an der Stabilität in der eigenen Spieleröffnung und vor allem an der notwendigen Verbesserung unseres Spiels in Punktsituationen nach der Ballverteidigung arbeiten“, erklärte Münz die Schwerpunktsetzung in den nächsten Tagen.

Der Rückrundenstart für die Piraten vor der Weihnachtspause war vielversprechend. Durch die drei Siege gegen den VC Olympia, die Netzhoppers KW und in Rottenburg konnte die kleine Lücke zum breiten Mittelfeld der Liga geschlossen werden, so dass die Piraten nunmehr pluspunktgleich mit Düren, Moers, und Bühl auf Platz 7 der Tabelle liegen.

Die drei Erfolge vor Jahresfrist haben stark zur Steigerung des Vertrauens in die eigenen Stärken des Teams beigetragen, und vor allem der Sieg in Rottenburg zeigte, dass die Nerven der Spergauer langsam zu Drahtseilen auswachsen. Einen 20:24-Rückstand im dritten Satz drehten sie mit hohem Kampfgeist, Mut und dem Quäntchen Glück noch zum 28:26-Satzerfolg. Dabei wehrten sie sechs Satzbälle ab und ließen sich danach nicht mehr vom Siegespfad abbringen.

„Mit dem Schwung und dem gewachsenen Selbstbewusstsein aus den drei Erfolgen vor Weihnachten wollen wir gegen die Favoriten Berlin, Haching und Hafen den einen oder anderen Satz gewinnen,

dabei aber locker und unverkrampft in die Partien gegen. In der Endabrechnung wird bei der engen Tabellensituation sicher jeder Satz wichtig sein. Unser Ziel ist es, den Leistungstrend der letzten Spiele nach oben fortzusetzen und wenn dabei ein Satz- oder gar ein Spielerfolg herausspringt ist es umso erfreulicher“, rundet Münz seinen Ausblick auf das Hammerprogramm der kommenden Wochen ab.

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