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Ski Alpin: Höfl-Riesch fährt nur auf Platz 6

Uhr | Aktualisiert 04.01.2013 19:39 Uhr

Maria Höfl-Riesch verpasste das Podium in Zagreb. (FOTO: DPA)

Das dritte Podest im WM-Winter lässt für Maria Höfl-Riesch weiter auf sich warten: Beim Slalom in Zagreb fuhr sie auf den sechsten Platz. Siegerin des Flutlicht-Rennens wurde die Amerikanerin Mikaela Shiffrin.
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ZAGREB/dpa. 

Maria Höfl-Riesch hat im Flutlicht von Zagreb ihren dritten Podestplatz im WM-Winter klar verpasst. Die Doppel-Olympiasiegerin fuhr am Freitag beim Weltcup-Slalom in der kroatischen Hauptstadt auf den sechsten Rang - 1,41 Sekunden fehlten auf Rang drei.

Der Sieg ging an die 17-jährige Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Die US-Skirennfahrerin gewann mit mehr als einer Sekunde Vorsprung vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Kanadierin Erin Mielzynski. Die Gesamtweltcupführende Tina Maze (Slowenien) schied nach sechs Podestplätzen nacheinander aus. Shiffrin durfte sich nicht nur über den Sieg, sondern auch über die satte Prämie von 42 000 Euro freuen.

Zwei Tage vor dem Herren-Rennen am Bärenberg mit München-Sieger Felix Neureuther hatte Höfl-Riesch einen „soliden Lauf“ im ersten Durchgang erwischt. „Ich hatte im unteren Teil einen kleinen Fehler, bis dahin ist es in Ordnung gewesen“, sagte sie und peilte einen „guten zweiten Lauf an“. Das Vorhaben konnte Höfl-Riesch, die in Zagreb 2009 gewonnen hatte, nicht im Finale umsetzen. Die 28-Jährige kam nicht richtig in Fahrt: Auf das dritte Stockerl der Saison nach dem Slalom-Sieg von Levi und Platz drei bei der Abfahrt von Lake Louise muss sie weiter warten.

Zweitbeste Deutsche war Fanny Chmelar auf Platz 21. Lena Dürr schied im Finale als 16. des ersten Durchgangs aus. Die Oberstdorferin Christina Geiger war bereits im ersten Durchgang mit sehr guter Zwischenzeit gescheitert. Barbara Wirth war zu langsam für den 2. Lauf gewesen, Veronika Staber hatte auf einen Start verzichtet.

Shiffrin zeigte ihr großartiges Ski-Gefühl in Zagreb, ihre Teamkollegin Lindsey Vonn ist nach einer knapp dreiwöchigen Pause wieder in Europa zurück. Die viermalige Gesamtweltcupsiegerin bereitet sich eine Woche vor den Rennen in St. Anton in Österreich beim Schneetraining auf ihr Comeback vor. „Es fühlt sich großartig an, zurück zu sein und ich kann es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren“, bekannte die 28-Jährige.

In der Vorbereitung zu seinem Auftritt am Sonntag in Zagreb musste indes Neureuther eine Schrecksekunde hinnehmen. Beim Training stürzte der dreimalige Weltcup-Sieger und zog sich leichte Prellungen zu. Ein Start am Sonntag sei aber „nicht in Gefahr“, sagte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel am Freitag.

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