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Schwimmen: Steffen und Biedermann beenden Streit mit dem DSV

Uhr | Aktualisiert 25.11.2012 16:47 Uhr
Britta Steffen und Paul Biedermann siegten beide auf La Réunion. (ARCHIVFOTO: DAPD) 
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Britta Steffen und Paul Biedermann haben ihren Streit mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) bei den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal nach einem 90-minütigen Gespräch mit DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow beigelegt.
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Wuppertal/dapd. 

„Es war ein klärendes Gespräch“, sagte Steffen und zeigte sich einsichtig: „Wir haben mit auf den Weg genommen, dass wir künftig nicht über die Medien übereinander kommunizieren wollen. Da gebe ich Recht, dass das falsch gelaufen ist.“

Buschkow erklärte: „Wir haben eine Basis gefunden, um vernünftig zusammen zu arbeiten.“ Steffen will noch DSV-Präsidentin Christa Thiel anrufen und „ein persönliches Gespräch“ mit ihr führen. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking hatte Thiel mangelnde Leidenschaft für den Schwimmsport unterstellt und ihre Ablösung gefordert.

Sportlich hinterließ Steffen erneut einen starken Eindruck. Über ihre Nebenstrecke 200 Meter Freistil schwamm die 29-Jährige in 1:55,88 Minuten Vorlaufbestzeit. Allerdings verzichtet sie auf das Finale am Abend, um sich auf die 50 Meter am Sonntag zu konzentrieren. Dort hat Steffen ebenso ihren zweiten Titel in Wuppertal im Visier wie ihr Freund Biedermann über 400 Meter.

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