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Radball-Oberliga: Die Dritte von Chemie Zeitz trumpft auf

Der Zeitzer David Hoffmann im Zweikampf mit dem Reideburger Thomas Hesselbarth.

Der Zeitzer David Hoffmann im Zweikampf mit dem Reideburger Thomas Hesselbarth.

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Carlo Böttger

Zeitz -

Sie sind ihrem Ruf als launische Diva in dieser Saison treu geblieben. Gegen schwache Gegner werden in der Regel die Punkte verschenkt, gegen starke Kontrahenten überraschende Siege eingefahren. In der Sporthalle der Grundschule Rasberg präsentierten sich Tobias Zimmermann und David Hoffmann vor heimischer Kulisse von ihrer Schokoladenseite. Die dritte Mannschaft der SG Chemie schnitt zum Rückrundenauftakt in der Radball-Oberliga am erfolgreichsten vom Trio der Gastgeber ab und landete in der Spieltagswertung mit neun Pluszählern punktgleich mit dem Zweiten Reideburger SV I auf dem sechsten Platz.

„Tobias und David haben positiv überrascht und damit ihren Trend in dieser Saison, sich wie das Aprilwetter zu präsentieren, fortgesetzt. Ich würde mir jedoch wünschen, dass sie die Leistungen, die sie in Zeitz gezeigt haben, nun kontinuierlich auf das Parkett bringen“, meinte Trainer Rainer Gründig. Chemie III unterlag nur dem Spitzenreiter Reideburg I (2:4), schlug dafür Zeitz II (6:2), Zscherben II (3:2) und überraschend auch die erste Mannschaft der Hausherren (6:4).

Zeitz I wurde auch durch die vereinsinterne Niederlage zum Rückrunden-Auftakt Siebenter und fiel in der Gesamtwertung hinter Lostau II vom zweiten auf den dritten Platz zurück. Zeitz II belegte mit nur einem Sieg den zehnten Rang und ist nun Gesamt-Achter.

„Das Abschneiden unserer ersten Mannschaft muss man etwas differenzierter betrachten. Axel Müller ist kurzfristig wegen einer Erkrankung ausgefallen. Unter diesem Aspekt sind die sieben Punkte von Robert Seidelt und Stefan Seidel aller Ehren wert. Seidel hat als Ersatzmann seine Sache sehr ordentlich gemacht“, so Gründig, der einen Start zur Relegation um den Aufstieg in die zweite Bundesliga immer noch für möglich hält. „Der Rückstand auf Lostau beträgt nur einen Punkt. Da ist noch alles möglich. Der Ausgang des direkten Vergleichs wird den Ausschlag geben.“ Zu dem wird es am 20. Februar im Rahmen des fünften Oberliga-Spieltages in Colbitz kommen.

Während das erste Team von vier Spielen nur eine Partie verlor, mit dem 4:4 den Vierten Sangerhausen I auf Distanz hielt und gegen Zeitz II (5:3) und Sangerhausen II (5:4) gewann, enttäuschte die Reserve. „Hendrik Ibold und Ricardo Pelka haben einfach ihren Rhythmus nicht gefunden. Da hatte ich mehr erwartet, als den einen Sieg gegen Sangerhausens Zweite“, meinte Gründig, der sich zumindest auch über die Zuschauer-Resonanz freute.

„Es haben viele Leute die Nase in die Halle gesteckt, die man sonst nicht sieht.“ Die nächsten Radball-Höhepunkte in der Elsterstadt sind die Schüler-Landesmeisterschaften am 27. Februar, das Oberliga-Finale am 2. April und die Landesmeisterschaft der Elite am 23. April. (mz)



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