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Handball: Magdeburg peilt im EHF-Cup Gruppenphase an

Uhr | Aktualisiert 30.11.2012 22:00 Uhr
Magdeburgs Spielführer Fabian van Olphen (M.) setzt im Hinspiel zum Torwurf gegen Skopjes Stefan Vujovic (r.) an. (FOTO: DPA) 
Im EHF-Cup will der SC Magdeburg nach dem knappen 30:27-Hinspiel-Erfolg gegen Vadar Skopje im Rückspiel am Sonntag die Gruppenphase erreichen.
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Magdeburg/dpa/sa. 

Nach der empfindlichen Niederlage in der Handball-Bundesliga gegen die Füchse Berlin gilt es für den SC Magdeburg möglichst schnell den Blick auf den EHF-Cup zu richten. Dort will die Mannschaft von Trainer Frank Carstens nach dem knappen 30:27-Hinspiel-Erfolg gegen den mazedonischen Vertreter Vadar Skopje im Rückspiel am Sonntag (18.00 Uhr) die Gruppenphase erreichen.

„Die Aufgabe in Skopje ist von enormer Bedeutung“, sagte Carstens. „Es wird wichtig sein, dass wir in der Verteidigung besser werden.“ Gerade gegen Berlin habe die Defensive in der ersten Halbzeit die Torhüter sehr wenig unterstützt.

Allerdings gebe Carstens die vernünftige Abwehrleistung gegen Skopje Hoffnung - auch wenn diese noch Potenzial zur Steigerung habe. Denn gegen die körperbetonte Verteidigung der Mazedonier sei es wichtig, das Tempospiel aufzubauen, immer mit dem Blick für den freien Mann. „Ihre Abwehrarbeit wird zu Hause von einer anderen Kategorie sein, als sie es noch in Magdeburg war“, betonte der 41-Jährige.

Ein weiterer entscheidender Faktor wird sein, die Zahl der technischen Fehler zu minimieren. „Natürlich ist die Zahl immer höher, wenn man gegen eine offensive Deckung spielt. Aber wir haben allein sechs Bälle in die Hand des Gegners gespielt, die zum direkten Tor geführt haben“, kritisierte der Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Erstmals wieder im Kader der Magdeburger steht Kjell Landsberg, auch wenn weiterhin ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz stehen wird. „Dennoch ist das ein Fortschritt. Denn sonst gab es immer ein klares Nein“, meinte Carstens erfreut.