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Trainersuche bei RB Leipzig: Weinzierl im Fokus von Ralf Rangnick?

Markus Weinzierl

Markus Weinzierl vom FC Augsburg gilt bei RB Leipzig als Wunschtrainer für die neue Saison.

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dpa

Leipzig -

Spätestens seit dem Trainingslager in Belek hat die Trainersuche bei RB Leipzig so richtig Fahrt aufgenommen. In der Türkei hatten Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick und Klubboss Oliver Mintzlaff eine Shortlist von zwei bis drei Trainerkandidaten festgezurrt. Rangnick hatte zuletzt der MZ gesagt: „Die Gespräche laufen, und ich bin der Überzeugung, dass wir uns mit einem der Kandidaten, die auf unserer in der Tat sehr kurzen Liste stehen, einigen können.” Neben Nürnbergs Coach René Weiler und Sandro Schwarz (FSV Mainz 05 II) gilt auch der Augsburger Bundesligatrainer Markus Weinzierl als Kandidat.

Der in Bundesliga und Europapokal erprobte Weinzierl wäre sicherlich die Topvariante unter den bestehenden Optionen. Aktuell berichtet die Sport-Bild, dass Rangnick den 41-Jährigen gern verpflichten will. Weinzierls Berater Roman Grill hielt sich auf MZ-Nachfrage bedeckt. Der Text sei reine Spekulation, dazu gäbe es nichts zu sagen. Auch RB Leipzig schweigt sich auf Nachfrage zur Personalie Weinzierl aus, was eher als Indiz für ein Interesse an dem begehrten Bayern gelten darf. Andere frühere Kandidaten wie etwa der Ex-Hoffenheimer Markus Gisdol gelten hingegen auch offiziell als abgehakt.

Auch Trainer ohne aktuellen Vertrag auf der Shortlist

Dass sich Weinzierl trotz Vertrages beim FCA bis 2019 für die neue Saison andere Angebote zumindest anhört, gilt als wahrscheinlich. Neben Leipzig könnten auch Borussia Mönchengladbach, FC Schalke und VfB Stuttgart interessiert sein. Bereits im vergangenen Frühjahr hatten Weinzierl Offerten anderer Klubs vorgelegen, unter anderem von RB Leipzig. Aus dem Augsburger Umfeld heißt es, dass damals der FC Schalke Weinzierls heimlicher Favorit gewesen sei. Noch im Sommer jedoch hatte der einstige Abwehrspieler bei den „Königsblauen” abgesagt, um den FC Augsburg nicht im Stich zu lassen und weiter zu stabilisieren. Nun dürfte sich Weinzierl erneut mit diversen Angeboten auseinandersetzen, unter anderem aus Leipzig. Rangnick hatte allerdings zuletzt auch betont, dass sich auch Namen auf der Kandidatenliste befänden, „die bisher noch nicht öffentlich kursieren”. RBL-Präsident Mintzlaff hatte jüngst preisgegeben, dass unter den Optionen auch ein oder mehrere Übungsleiter seien, die derzeit ohne Vertrag sind. (mz)