Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt
HFC Banner

Erneute Heimspielniederlage für den HFC: Fortuna Köln bezwingt HFC mit 2:0

Der HFC verliert trotz einiger Torchancen 0:2 gegen Fortuna Köln. Hier klären die Kölner Johannes Rahn und Dennis Engelmann vor dem HFC-Mittelfeldspieler Selim Aydemir.

Der HFC verliert trotz einiger Torchancen 0:2 gegen Fortuna Köln. Hier klären die Kölner Johannes Rahn und Dennis Engelmann vor dem HFC-Mittelfeldspieler Selim Aydemir.

Foto:

Eckehard Schulz

Halle (Saale) -

Inzwischen beginnt das große Rätselraten. Als etwa Max Barnofsky zur Halbzeitpause von der Haupttribüne im Erdgas Sportpark gen Innenraum lief, schüttelte er nur mit dem Kopf. "Das verstehe ich nicht. Wie kann es sein, dass wir in zwei Heimspielen fünf Gegentore bekommen und auswärts fünf schießen", fragte der zum Zuschauen verbannte Spieler des Halleschen FC schon nach der ersten Hälfte der 0:2 (0:2)-Niederlage seiner Mannschaft gegen Aufsteiger Fortuna Köln.

Eine berechtigte Frage. Der HFC konnte nicht annähernd an das 5:1-Feuerwerk bei Arminia Bielefeld anknüpfen und zeigte wie schon gegen den Chemnitzer FC (0:3) sein zweites, hässlicheres Gesicht.

Die Partie ähnelte der vom ersten Spieltag frappierend. Wieder hatte die Abwehr des HFC Schwächen, wieder lief in der Offensive wenig zusammen. Die Mannschaft pendelt zwischen zwei Extremen. Eine Erklärung gibt es anscheinend nicht. Zumindest klangen die Analysen der Spieler später nach Rätselraten. Florian Brügmann stand fassungslos in den Katakomben des Erdgas Sportparks: "Ich habe keine Ahnung, wie das zustande kam. Das ist eine Katastrophe", sagte er. Sören Bertram klang ähnlich: "Es war wieder eine schlechte Leistung der Mannschaft. Wir dürfen es nicht auf einzelne schieben. Wir kriegen zwei Eiertore. Ich weiß auch nicht, warum wir ein gutes Spiel machen und dann wieder ein schlechtes."

Guter Beginn für den HFC

Wie gegen Chemnitz lief es zu Beginn vielversprechend. Der HFC erwischte den besseren Start. Sascha Pfeffer scheiterte nur knapp aus der Distanz, wenig später rollte ein Kopfball von Florian Brügmann nur Zentimeter am Tor der Gäste vorbei. Allerdings folgte erneut nach einer guten Viertelstunde der Einbruch. Von da an gelang es den Kölnern, ihre Leistung erheblich zu steigern. Mit Erfolg.

Nach einer guten halben Stunde traf Tobias Fink nach einem Durcheinander im Strafraum des HFC per Kopf zum 1:0. Kurz vor der Pause erhöhte Johannes Rahn nach einem blitzsauberen Konter der Kölner souverän zum 2:0. Und HFC-Trainer Sven Köhler konstatierte später: "Wir haben das Spiel zwischen der 20. Minute und der Halbzeit verloren. Vor beiden Toren haben wir eklatante Fehler gemacht. Wer solche Fehler macht, hat es gegen jeden in der dritten Liga schwer."

Lesen Sie auf der nächsten Seite wie der HFC auf die Tore der Gäste reagiert und welche Maßnahmen HFC-Trainer Sven Köhler in der zweiten Halbzeit ergreift.

nächste Seite Seite 1 von 2


Es gibt neue Nachrichten!

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?