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Hinrundenzeugnisse für die HFC-Spieler: Wer überzeugte, wer enttäuschte?

Im Rampenlicht

Mannschaftsfoto des Halleschen FC

Foto:

Eckehard Schulz

Halle (Saale) -

Zeugnisausgabe beim Halleschen FC. Nach der besten Hinrunde in der Drittligageschichte des HFC ist die Zeit reif, noch einmal im Rückblick auf die Leistungen der einzelnen Spieler einzugehen. Die MZ hat sich alle Spieler angesehen, die bis zur Winterpause mindestens zehn Mal für die Rot-Weißen aufgelaufen sind und bewertet nach dem altbekannten Schulnotenprinzip.

Zur Erinnerung: Die Note 1 zeichnet eine, auch im ligaweiten Vergleich, überragende Leistung aus, Spieler mit der Note 2 sind Leistungsträger auf ihrer Position. Die Note 3 bezeichnet in unserer Einschätzung eine ordentliche Leistung mit gelegentlichen Schwächephasen, umgekehrt ist es bei der Note 4, die eher überschaubare Leistungen mit vereinzelt guten Leistungen auszeichnet. Stark: Die Note 5 oder gar 6 verdiente sich keiner der Spieler.

Fabian Bredlow, Note 2:
Die MZ schrieb es schon vor einigen Wochen: "Die Entwicklung des 20 Jahre alten Juniorennationalspielers ist beeindruckend. Von den Unruhen, die sein Wechsel aus der RB-Schule nach Halle verursachte, ließ Bredlow sich nicht einschüchtern." Nachdem der Keeper seinen Kollegen Lukas Königshofer spätestens zum Derby gegen den 1. FC Magdeburg endgültig aus dem Tor verdrängte, gab sich Bredlow keine Blöße und hielt seinen Kasten regelmäßig sauber. Acht Mal blieb der HFC dank ihm ohne Gegentor.

Jonas Acquistapace, Note 3,5:
Der Innenverteidiger war die letzte Verpflichtung unter Ex-Trainer Sven Köhler und wurde unter Stefan Böger später zum linken Verteidiger umgeschult. Dort spielte der ehemalige Bochumer solide, mit seltenen Unsicherheiten und einem Jubiläumstor gegen die Stuttgarter Kickers. Es war sein erstes im Profibereich.

Florian Brügmann, Note 3:
Eine schwierige Zeit für den quirligen Linksaußen. Nach dem Trainerwechsel rutschte Brügmann von der Linksverteidigerposition ins Mittelfeld und konnte dort sogar überzeugen. Ein Muskelfaserriss warf ihn im November jedoch zunächst etwas aus der Bahn, ehe er sich zurückkämpfen konnte und in der Rückrunde wieder voll durchstarten wollte. Allerdings verletzte der 24-Jährige sich beim Halplus-Cup am Kreuzband und wird fast die komplette Rückrunde ausfallen.

Stefan Kleineheismann, Note 3:
Der Neuzugang von Rot-Weiß Erfurt hatte unter Sven Köhler, vor allem nach dem Debakel in Magdeburg, seinen Kredit fast verspielt, kam aber nach dem Trainerwechsel umso routinierter zurück. Unter Stefan Böger ist Kleineheismann eine feste Größe in der Innenverteidigung und nach mehreren Experimenten der perfekte Partner für den folgenden Spieler.

Marco Engelhardt, Note 2:
Mit 35 Jahren erlebt Marco Engelhardt beim Halleschen FC seinen zweiten Frühling. Der Innenverteidiger ist ein fester Bestandteil der ersten Mannschaft, verteidigt clever und ist aufgrund seiner Vergangenheit als zentraler Mittelfeldspieler auch für den Spielaufbau aus der Tiefe erste Anspielstation. Trotz seines Alters ist "Engel" ein Spieler, um den viele Vereine den HFC beneiden dürften.

Dominic Rau, Note 3,5:
Der rechte Verteidiger lebt von seinem Einsatz auf der Außenbahn, ist aber kein klassischer Außenverteidiger und hat damit immer wieder kleinere Probleme im Umschaltspiel und in der Spieleröffnung. Defensiv ließ sich Rau allerdings kaum etwas zu Schulden kommen und verdrängte auf der rechten Seite Teamkollege Marcel Baude dauerhaft.

Welche Noten Banovic, Aydemir, Bertram und Diring bekommen haben, lesen Sie auf Seite 2.

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