Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt
HFC Banner
Mitteldeutsche Zeitung | Die HFC-Spieler in der Einzelkritik: Sieg in Münster dank starkem Kruse
13. February 2016
http://www.mz-web.de/23557432
©

Die HFC-Spieler in der Einzelkritik: Sieg in Münster dank starkem Kruse

Marco Engelhardt (Halle) im Zweikampf gegen Marcel Reichwein (Münster).

Marco Engelhardt (Halle) im Zweikampf gegen Marcel Reichwein (Münster).

Foto:

imago/osnapix

Der Hallesche FC gewann beim SC Preußen Münster mit 1:0 (1:0) und feierte einen wichtigen Auswärtssieg. Die HFC-Spieler in der Einzelkritik:

Fabian Bredlow: Wurde nicht wirklich gefordert, weil die Münsteraner ihre besten Chancen über das Tor schossen und im zweiten Durchgang klar an Torgefahr verloren. War aber auf dem Posten, wenn es erfordert war.

Jonas Acquistapace: Blieb sehr unauffällig, was für einen Verteidiger meist ein gutes Zeugnis ist. Vor allem gegen Rogier Krohne ließ er sich nicht beirren und blieb kompromisslos in der Defensive.

Marco Engelhardt: Der Abwehrchef klärte mehrfach in wichtigen Situationen und hatte, anders als zuletzt, auch wenig an seinen Nebenmännern zu kritisieren. Ein sehr ordentliches Spiel für ihn.

Stefan Kleineheismann: Ähnlich wie Acquistapace erledigte Kleineheismann seinen Job grundsolide und sehr diszipliniert. Vor allem im zweiten Durchgang ließ der HFC keine echte Torchance mehr zu.

Max Barnofsky: Hatte von allen Verteidigern mit Philipp Hoffmann, der noch der beste Münsteraner war, die undankbarste Aufgabe. Vor allem zu Beginn verlagerten die Hausherren ihr Spiel zumeist auf seine Seite und setzten ihn gemeinschaftlich unter Druck. Auch er stabilisierte sich im zweiten Durchgang und ließ niemanden mehr vorbei.

Lesen Sie auf der folgenden Seite unsere Bewertung der Mittelfeldspieler.

Max Jansen: Der Abräumer tat, was von ihm gefordert wird. Er spielte in der Offensive einfache Pässe und langte defensiv kompromisslos zu. Sollte seinen Stammplatz in der nächsten Zeit sicher haben.

Tim Kruse: Nach seinem Comeback gegen Dresden war Kruse in Münster einer der besten Spieler auf dem Feld. Sein Timing war clever. Zudem setzte er seine Gegenspieler, immerhin Mehmet Kara und Amaury Bischoff, stets unter Druck und ließ sie nicht ins Spiel kommen.

Sören Bertram: Der Flügelflitzer muss sich mit einer fallenden Formkurve auseinandersetzen. Erneut rieb sich Bertram zwar das gesamte Spiel über auf, aber die Erträge daraus werden von Woche zu Woche brotloser. Das kann er besser.

Toni Lindenhahn: Nach dem bärenstarken Spiel gegen Dresden war Lindenhahns Leistung in Münster eher unglücklich. Er wurde zur Halbzeit von Sascha Pfeffer ersetzt, der viel Dynamik ins Spiel brachte und Münster schon im Spielaufbau in Schwierigkeiten brachte.

Wie haben sich die Stürmer geschlagen? Das lesen Sie auf der nächsten Seite.

Tobias Müller: Der Torschütze des Tages absolvierte auch unabhängig von seinem Siegtor ein richtig gutes Spiel. Müller war extrem fleißig und dementsprechend erschöpft, als er Mitte der zweiten Halbzeit durch Mike-Steven Bähre ersetzt wurde. Die Leihgabe aus Hannover zeigte wieder gute Ansätze und empfahl sich für längere Einsätze in den nächsten Wochen.

Osayamen Osawe: Gewohnt fleißig, aber leider auch wieder glücklos im Abschluss. Lieferte immerhin die Vorlage zum Siegtor, verpasste in zahlreichen Angriffen aber den Pass zum besser postierten Mitspieler. Dominic Rau ersetzte ihn in den letzten Sekunden des Spiels. (mz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nächste Seite Seite 1 von 3