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Basketball: Zweiter Sieg in Serie für Dallas

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Dirk Nowitzki war mit 17 Zählern zweitbester Werfer seines Teams gegen Memphis. (FOTO: DPA) 
Die Dallas Mavericks um den Würzburger Dirk Nowitzki berappeln sich doch noch: Auf dem Weg zu den angepeilten Playoffs hofft der Meister von 2011 jetzt seine Aufholjagd fortzusetzen.
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Dallas/Frankfurt/Main/dpa. 

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks kämpfen sich in der NBA langsam aus der Krise. Gegen die Memphis Grizzlies gewannen die Texaner am Samstag (Ortszeit) mit 104:83 und feierten den zweiten Sieg in Serie. Deutschlands Basketball-Superstar kam im heimischen American Airlines Center auf 17 Punkte und war damit zweitbester Werfer seines Teams. „Das war ein großer Sieg gegen eines der Top-Teams der Liga“, sagte Nowitzkis Kollege O.J. Mayo.

Noch treffsicherer als Nowitzki zeigte sich Shawn Marion, der mit 20 Zählern eine persönliche Saisonbestmarke erzielte. Der deutsche Nationalspieler Chris Kaman kam auf 14, Mayo gegen seinen Ex-Club auf 11 Punkte.

Schon zur Pause führte Dallas mit 15 Punkten (54:39) und baute den Vorsprung danach weiter aus. Die Grizzlies hatten am Abend zuvor gegen die San Antonio Spurs nach Verlängerung gewonnen. „Es war klar, dass ihnen vom Spiel gestern Abend etwas Energie fehlen würde. Daraus mussten wir einen Vorteil ziehen, und das haben wir gemacht“, sagte Dallas' Chefcoach Rick Carlisle.

Mit einer Bilanz von 15:23 Siegen liegt der Champion von 2011 in der nordamerikanischen Profiliga zwar immer noch weit hinter den Playoff-Rängen zurück. Die jüngsten beiden Erfolge wecken aber wieder leise Hoffnungen, dass Nowitzki und Co. doch noch in die K.o.-Runde einziehen. Zuvor hatten die „Mavs“ durch ein 117:112 nach Verlängerung gegen die Sacramento Kings den ersten Sieg nach vier Pleiten gefeiert.

Club-Boss Mark Cuban machte bereits vor der Partie gegen Memphis deutlich, dass die Mavericks die Saison noch nicht abgehakt haben. „Niemand in der Kabine hat aufgegeben, das kann ich versprechen“, sagte der Milliardär. Vielmehr kündigte er bis zum Ende der Wechselfrist am 21. Februar noch Aktivitäten auf dem Transfermarkt an. „Die Chance, dass wir noch etwas machen, liegt bei 100 Prozent.“ Ein Verkauf von Nowitzki sei dagegen ausgeschlossen. „Ich habe ihm klar gemacht, wenn ich da durch muss, dann muss er es mit mir.“

Eine 101:104-Niederlage gegen Orlando Magic kassierten die bislang so überragenden Los Angeles Clippers - eine faustdicke Überraschung: Gleich zehn Spiele lang hatten die Gäste zuletzt verloren, und 13 Partien waren die Clippers im heimischen Staple Center unbesiegt. Der spielentscheidende Dreier gelang J.J. Reddick 42 Sekunden vor der Schlusssirene - nachdem Orlando zuvor nicht ein einziges Mal geführt hatte. Überragender Korbjäger der packenden Partie war jedoch Arron Afflalo mit 30 Punkten.

Ganz souverän zeigte sich Meister Miami Heat beim 128:99 bei den Sacramento Kings. Mit zehn Dreiern (bei 13 Versuchen) gelang Mario Chalmers dabei ein Karriererekord.

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