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Basketball: Alba empfängt Topfavorit Macca Tel Aviv

Uhr | Aktualisiert 07.11.2012 17:32 Uhr

ALBA Berlin ist im Spiel gegen Tel Aviv klarer Außenseiter. (SYMBOLFOTO: DPA)

Alba trifft in der Euroleague auf den Topfavoriten Maccabi Tel Aviv. Die Albatrosse sind in der Partie, die in 91 Ländern übertragen wird, klarer Außenseiter.
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Berlin/dpa. 

Alba Berlin trifft in der Euroleague auf den Topfavoriten Maccabi Tel Aviv. Die Albatrosse sind in der Partie, die in 91 Ländern übertragen wird, klarer Außenseiter. Immerhin freut sich Trainer Sasa Obradovic, endlich wieder zu Hause antreten zu können - mit Heiko Schaffartzik.

Sasa Obradovic hat Rückenschmerzen. Leicht gebückt kam der Coach der Basketballer von ALBA Berlin am Dienstag zum Training in die Halle und erklärte lachend: „Das kommt vom Reisen, immer muss ich meine Koffer hochheben.“ Deswegen freut er sich umso mehr, dass sein Team nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Gdingen, Ludwigsburg, Málaga und Trier am Donnerstag (20.45) endlich mal wieder in der heimischen Arena antritt.

Auf die Albatrosse wartet ein besonderes Highlight: der 50-malige israelische Champion Maccabi Tel Aviv. Die Organisatoren der Euroleague haben das Spiel zum „Spiel der Woche“ erklärt, was eine Fernsehübertragung in 91 Länder bedeutet. Die Israelis sind bisher in der Gruppenphase ungeschlagen und konnten sowohl in Chalon (90:61) als auch gegen Gdingen (93:62) Kantersiege landen. In dieser Form zählt der israelische Serienmeister auf jeden Fall zu den Favoriten auf Europas Krone.

Obradovic schwärmte: „Sie haben elf starke Spieler in der Rotation, die können durchwechseln wie sie wollen.“ Diese Möglichkeiten biete der ALBA-Kader dagegen nicht. Wenn einer oder zwei aus der Stammformation ausfallen, wird es eng. Brian Randle hat seine Sehnenreizung immer noch nicht auskuriert und wird am Donnerstag weiterhin fehlen. Dagegen hat sich Heiko Schaffartzik trotz seines Nasenbeinbruchs spielbereit gemeldet. Auch der zuletzt angeschlagene Yassin Idbihi kommt immer besser in Fahrt. Insgesamt betonte Obradovic jedoch: „Ich will nicht von einzelnen Spielern abhängig sein, das Team muss jeden Ausfall kompensieren können.“

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