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Handball: Startschuss zur Rückrunde

Uhr | Aktualisiert 25.01.2013 22:50 Uhr
Sachsen-Anhalt-Ligist SV Grün-Weiß Wittenberg, hier Christian Schlüter im Match gegen die SG Seehausen am Ball, erwartet am Samstag um 17.30 Uhr in der Stadthalle den Landsberger HV. Das Hinspiel hat das Team aus der Lutherstadt 19:23 verloren. (FOTO: THOMAS KLITZSCH) 
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Für die drei Mannschaften aus dem Landkreis Wittenberg, die in der Sachsen-Anhalt-Liga auf Tore- und Punktejagd gehen, fällt am Wochenende der Startschuss zur Rückrunde.
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Wittenberg/MZ. 

Mitteldeutsche Oberliga

Die Oberliga-Handballer von TuS 1947 Radis (13., 6:22 Punkte) erwarten am Samstag um 18 Uhr den Tabellendritten Rot-Weiß Staßfurt (19:9). Trainiert werden die Gäste vom ehemaligen Magdeburger Gladiator Uwe Mäuer. Radis zog im Hinspiel 23:32 den Kürzeren. Die Trumpfkarten der Rot-Weißen heißen gute Athletik plus starke Abwehr. Aus dieser heraus versuchen sie, ihr schnelles Angriffsspiel aufzuziehen. Die Heimsieben muss 100 Prozent geben, um einen Punkt in der Heide zu behalten. Das Ziel der Truppe von Trainer Bodo Kreutzmann muss es sein, das schnelle Angriffsspiel der Staßfurter zu unterbinden. Nach drei Siegen in Folge kommen die Rot-Weißen mit breiter Brust nach Radis. Darauf will der Cheftrainer seine Mannschaft einstellen. "Wir sind krasser Außenseiter. Uwe Mäuer verfügt über ein seit Jahren eingespieltes Team. Die Aufbaureihe ist sehr stark. Hier müssen wir den Hebel ansetzten und versuchen, jeden Angriff zu unterbinden. Mit Unterstützung der Fans können wir die Sensation schaffen", schätzt Kreutzmann die Lage ein.

Sachsen-Anhalt-Liga Frauen

Mit der Heimpartie gegen den MSV Buna Schkopau (3.) startet die BSG Aktivist Gräfenhainichen (4.) am Sonntag um 16 Uhr in die Rückrunde. Der amtierende Landesmeister aus Schkopau setzte sich zum Auftakt der Saison 26:19 gegen die BSG durch. Beide Kontrahenten stehen sich in der Tabelle auf Augenhöhe gegenüber (je 17:7 Punkte) und haben eine ähnliche Bilanz mit je acht Siegen und drei Niederlagen vorzuweisen. Die Schützlinge von Übungsleiter Helge Rudow müssen am Sonntag konzentrierter zu Werke gehen, als es gegen Schlusslicht Landsberg (46:22) der Fall war. Die Erwartungen der Zuschauer in Sachen Torflut sollten diesmal aber nicht so hoch sein. Dafür verspricht das Duell zweier Landesmeister jedoch weitaus mehr Spannung.

Liga-Rivale HBC Wittenberg (9., 10:14) trifft am Sonntag um 13.15 Uhr auf Gastgeber HV Ilsenburg (12., 4:20). "Wir reisen in den Harz, um mit dem Gegner Schlitten zu fahren", meint Trainer Jens Bertuleit, der mit dieser Aussage die Frage nach dem Tagesziel bereits beantwortet hat. Für den Coach geht es um Wiedergutmachung. Denn im ersten Duell zogen die Frauen aus der Lutherstadt gegen den Abstiegskandidaten überraschend 24:25 den Kürzeren. "Es ist uns damals nicht gelungen, die

Ilsenburger Abwehr zu knacken", so der Coach weiter, der die defensiv eingestellte HV-Verteidigung am Sonntag vor mehr Probleme stellen will. "Kerstin Bucher besitzt genug Durchsetzungsvermögen." Bis auf Doreen König (private Gründe) ist der Wittenberger Kader komplett. "Wir wollen unseren einstelligen Tabellenplatz verteidigen", fügt Bertuleit an, denn ab Platz elf beginnt die Abstiegszone.

Sachsen-Anhalt-Liga Männer

"Wir haben uns vorgenommen, in der Rückrunde besser zu spielen als in der ersten Halbserie", sagt Trainer Jörg Nitsche, der mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg (7., 12:14) am Samstag um 17.30 Uhr in der Stadthalle den Landsberger HV (4., 17:9) empfängt. Das Team aus der Lutherstadt will zum Auftakt gewinnen und dann versuchen, eine Erfolgsserie zu starten. Sebastian Engel plagt sich mit einer Fußverletzung herum, Benjamin Zimmermann hat eine Platzwunde am Kinn. Nitsche geht aber davon aus, dass beide die Zähne zusammenbeißen und die Mannschaft gegen den Tabellenvierten unterstützen.

Zum Auftakt der Serie gingen die Landsberger als 23:19-Sieger vom Parkett. Der Übungsleiter der Grün-Weißen hat sich die Partie noch einmal per Video angesehen und überrascht festgestellt, wie viele Gegentreffer die Wittenberger nach Tempogegenstößen kassiert haben. "Das müssen wir heute unterbinden", lautet seine Vorgabe. Die Gastgeber sollen ihre Fehler im Angriff auf ein Mindestmaß reduzieren und Landsberg nicht zum Tore schießen einladen. "Die Abwehr darf nicht in unsere Ballstafetten laufen."

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