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Kegeln: Routiniers drehen das Spiel

Uhr | Aktualisiert 16.12.2012 20:50 Uhr
Ein nachdenklicher, vielleicht unzufriedener Christian Speck? (FOTO: PETER LISKER) 
Erst im Schlusspaar kann der Zweitligist Grün-Weiß Langendorf ein lange auf der Kippe stehendes Spiel gegen Magdeburg noch in einen Sieg umdrehen. Dies war ein wichtiger Sieg für den Aufsteiger in Richtung Klassenerhalt.
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Langendorf/MZ/UHE. 

Auch das letzte Spiel des Jahres konnten die Zweitliga-Kegler des SV Grün-Weiß Langendorf beim 5449:5372 gegen den Drittletzten Magdeburger SV siegreich gestalten. Ein wichtiger Sieg für den Aufsteiger in Richtung Klassenerhalt.

Marco Klein und Christian Speck eröffneten das Match und sie machten ihre Sache zunächst gut. Leider konnten sie dieses Niveau im zweiten Spielabschnitt nicht mehr halten. Dies nutzten die Gäste mit Wunderlich (900) und Ostermann (941, Teambester) auch sofort aus und brachten ihre Farben mit 76 Punkten in Vorhand.

Aufgeben gilt nicht, sagten sich Christoph Schmidt und Sebastian Sitter. Sie begannen nervös und so bauten die Landeshauptstädter mit Sommermeyer (866) und Schmidt die Führung zwischenzeitlich sogar auf über 100 Punkte weiter aus. Auf der dritten Bahn kam dann die Wende, Magdeburg musste auswechseln.

Für Ulf Schmidt, welcher stark abgebaut hatte, spielte jetzt Dirk Hecht, nach Magdeburg ausgewanderter Bruder von Langendorfs Mannschaftskapitän Uwe Hecht, trotz Verletzung weiter. Beide zusammen erzielten 868 Holz. Hecht konnte aber nur noch Schlimmeres verhindern, denn das Langendorfer Mittelpaar hatte sich gefangen und holte Holz um Holz auf. Es reichte jedoch nicht, um ihr Team in Front zu bringen, elf Punkte Rückstand blieben vor dem Schlussabschnitt übrig.

Damit aber waren die Hausherren wieder auf Schlagdistanz. Uwe Hecht und Jens Wittow duellierten sich nun mit Blumtritt (874) und Siegemund (923). Ein harter Kampf um den Gesamtsieg entbrannte, dabei konnten die beiden Routiniers Stück für Stück Boden gut machen. Nach der zweiten Bahn ging Langendorf dann auch leicht in Front und auf der dritten Bahn hatte man das Spiel endgültig gedreht.

Obwohl die Gäste nie aufgaben und sich nach Kräften wehrten, konnten sie ihre Niederlage nicht mehr verhindern. Bester Spieler des Tages wurde Jens Wittow mit starken 960 Holz. "Heute hat bei mir endlich einmal alles gepasst, ich freue mich über diese klasse Leistung", sagte Wittow nach dem Spiel.

Langendorf: Klein (82), Speck (883), Schmidt (85), Sitter (914), Hecht (925), Wittow (960)