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Handball: WHV-Männer am Ende ohne Chance

Uhr | Aktualisiert 27.12.2012 21:21 Uhr
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Der Weißenfelser Handballverein hat in der Verbandsliga das sechste von sieben Auswärtsspielen verloren. Beim 22:28 (11:13) beim Tabellendritten HBC Wittenberg scheiterten die Saalestädter einmal mehr an ihren eigenen Möglichkeiten.
wittenberg/MZ/Kall. 

Ein Hin und Her zu Beginn

Von Beginn an wollten die Gäste dem Gastgeber mit Kampfkraft und technischem Können auf jeden Fall Paroli bieten, um zumindest bis in die Schlussphase das Match offen zu halten und mögliche Punkte aus der Lutherstadt entführen zu können. Zu Beginn war es ein hin und her zwischen beiden Mannschaften. Wittenberg lag zunächst mit 2:0 und 4:2 in Führung, doch Weißenfels kämpfte sich in den darauffolgenden Spielzügen immer wieder heran. So war das 9:8 für Wittenberg in der 20. Minute ein Zeugnis für das Spielgeschehen. Auch bis zum Halbzeitpfiff war keines der beiden Teams dominierend, wobei die Gäste von der Saale immer wieder einem kleinen Rückstand hinterherliefen. Doch das 13:11 für Wittenberg zur Pause hielt alle Möglichkeiten auf beiden Seiten offen.

Zu Beginn von Halbzeit Zwei hatte man den Eindruck als wäre der Gastgeber mit mehr Selbstbewusstsein und Engagement aus der Kabine gekommen. Schnell setzte sich der HBC auf 17:12 ab. Doch auch dieses Mal konnten sich die Weißenfelser wieder in eine gute Position für die Schlussphase bringen. In der 50. Minute stand es 20:19 für Wittenberg und beide Mannschaften hatten noch die Chance auf den Sieg.

Spieler schienen platt zu sein

Doch auf Weißenfelser Seite machte sich langsam der betriebene Aufwand bemerkbar, den die ständige Aufholjagd mit sich brachte. Manche Spieler schienen vollkommen platt, andere waren an diesem Sonntag beinah Totalausfälle, was die Torgefahr und das Spiel im Angriff betraf. So konnte der HBC Wittenberg seinen bis dahin knappen Vorsprung zum Ende hin noch etwas ausbauen und gewann das Spiel letztendlich noch sicher und deutlich mit 28:22. Dadurch rutschte der WHV auf den zwölften Platz in der Verbandsliga ab. Mit 8:14 Punkten haben die Schützlinge von Torsten Hahn nur noch einen Punkt Vorsprung auf den USV Halle auf dem ersten Abstiegsplatz.

Weißenfels: Vogt und Manz im Tor, Schmoeckel (8 Tore / davon 2 Siebenmeter), Taube (5), Knüpfer (4 / 3), Wasser (3), Weniger, Radam (je 1), Zeigermann, Grötzner, Lange, Hahn