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Fußball: Kämpfen statt spielen

Uhr | Aktualisiert 14.12.2012 22:23 Uhr
Trifft Stürmer Timothy Amaechi wieder für Blau-Weiß Zorbau? (FOTO: PETER LIKSKER) 
Zorbau muss vielleicht in Brachstedt bei schwierigen Platzverhältnissen sein Kombinationsspiel aufgeben. Rot-Weiß Weißenfels will ins Pokal-Viertelfinale.
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Weissenfels/MZ/schü/TOk. 

Ob das Nachholspiel des SV Blau-Weiß Zorbau am Samstag um 13 Uhr bei Blau-Weiß Brachstedt angepfiffen werden kann, könnte sich, wie beim regulären Spieltermin vor zwei Wochen, erst in letzter Minute entscheiden. Diesmal werden wohl die Witterungsbedingungen entscheiden. Wenn ja, wird es nicht ganz unwesentlich sein, welche Mannschaft mit den momentanen Verhältnissen besser zu Recht kommt.

Toller Kombinationsfußball wie zuletzt gegen Herrengosserstedt scheint unter diesen Bedingungen eher unwahrscheinlich für die Zorbauer sein. Viel wichtiger wird die Bereitschaft sein, um jeden Ball zu kämpfen und auch aus einem weniger guten Pass, das Bestmögliche machen zu wollen. Zorbau könnte mit einem Erfolg beim Neuling bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer heranrücken und hätte mit möglichen 30 Punkten, nicht nur eine sehr gute Hinrunde absolviert, sondern sich auch eine erstklassige Ausgangslage für die Rückrunde geschaffen. Diese Möglichkeit wird den Jungs um Kapitän Mirko Looben sicherlich Ansporn genug sein, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um diese Partie für sich entscheiden zu können.

Der achte und letzte Viertelfinalist des Burgenlandpokals wird dagegen am Sonntag im Duell zweier Landesklasse-Vertreter ermittelt. Bereits qualifiziert sind der 1. FC Weißenfels, der 1. FC Zeitz, der SV Hohenmölsen, Pokalschreck Wacker Wengelsdorf, Droyßig, Blau-Weiß Bad Kösen und Fortuna Bad Bibra. Zum Achtelfinal-Nachholspiel empfängt der SV Rot-Weiß Weißenfels voraussichtlich auf seinem Kunstrasenplatz als derzeitiger Neunter der Landesklasse den auf Abstiegsplatz 15 liegenden Ligarivalen Naumburger BC.

Gegen das Team aus der Weißenfelser Nordstadt konnten die Domstädter zuletzt fünfmal (zumindest auf dem Rasen) nicht gewinnen. Nach vier Unentschieden - eines wurde anschließend vom Sportgericht mit 3:0 für den NBC gewertet - setzte es Anfang November im Meisterschafts-Hinspiel der aktuellen Saison eine 0:1-Niederlage für die Naumburger. Vielleicht können die Schützlinge von Trainer Ulf Töpfer diese Negativserie gerade im Pokalwettbewerb beenden und - wie zuletzt am 8. November 2008 (damals 3:0) - die Sportanlage am Röntgenweg als Sieger verlassen.

In der Landesklasse hat der SV Großgrimma ein Nachholspiel gegen den VfL Querfurt (13 Uhr).