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Floorball: Eine Rechnung begleichen

Uhr | Aktualisiert 20.12.2012 19:42 Uhr
Wie zuletzt gegen Döbeln strebt Sebastian Bernieck (links) mit dem UHC Weißenfels in Chemnitz einen klaren Sieg an. (FOTO: PETER LISKER) 
Der UHC Weißenfels tritt in Chemnitz an. In der vergangenen Bundesliga-Saison setzte es hier eine Niederlage.
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Weissenfels/MZ/ST. 

Es war der 25. September 2011, als der deutsche Floorball-Rekordmeister UHC Weißenfels nach langer Zeit erstmals wieder eine Niederlage in der Bundesliga-Hauptrunde kassierte. Mit 5:6 verloren die Saalestädter unter der Führung des damaligen Spielertrainers Martin Brückner (28) bei den Floor Fighters Chemnitz. Brückner hing kurz darauf seinen Schläger vorerst an den Nagel und konzentrierte sich voll auf das Coaching. Mittlerweile ist er Trainer beim schwedischen Club Ingelstad IBK. Doch bei seinem Weihnachtsurlaub in der Heimat lässt er es sich nicht nehmen, seine ehemalige Mannschaft zum letzten Ligaspiel des Jahres zu begleiten. Und das findet ausgerechnet in Chemnitz statt.

"Wir haben da immer noch eine kleine Rechnung offen", sagt Kapitän Robert Blanke. Und das, obwohl der UHC das Rückspiel gegen Chemnitz und später Meisterschaft sowie Pokal gewann. Auch die Hinrundenpartie der aktuellen Saison gegen die Floor Fighters entschied der UHC am 23. September dieses Jahres zu Hause mit 6:2 für sich, gab allerdings hier das erste Drittel mit 1:2 aus den Händen.

"Chemnitz ist ein sehr unbequemer Gegner", so Blanke. Die Gastgeber haben eine kompakte Abwehr, die es schwer macht, zum Torerfolg zu kommen. "Sie lauern meist auf Kontermöglichkeiten und haben einige technisch gute Akteure, die dann auch treffen", weiß Blanke und nennt den Schlüssel zum angestrebten Erfolg: "Wir müssen also Geduld haben und einen ruhigen Aufbau mit möglichst wenigen Fehlpässen spielen." Ex-Trainer Brückner glaubt indes fest an einen Sieg: "Ich bin überzeugt, dass das Team es dieses Mal besser machen wird."

Allerdings muss der UHC auf den Schweden Jacob Ohlsson und den Letten Kristaps Vaicis verzichten. Sie haben sich in Abstimmung mit UHC-Chefcoach Hannu Santanen (Finnland) bereits in den Weihnachtsurlaub verabschiedet. Nach wie vor fehlt auch Stürmer Thomas Händler, dessen Genesung nach einer Schulteroperation jedoch voranschreitet.

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