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Basketball: MBC gewinnt Heimspiel gegen Würzburg

Uhr | Aktualisiert 06.01.2013 20:14 Uhr

Steve Wachalski vom MBC will auf Djordje Pantelic (li) passen. (FOTO: ALEXANDER BLEY)

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Die Basketballer des Mitteldeutschen BC haben am Sonnabend in der Stadthalle Weißenfels das Bundesligaspiel gegen s.Oliver Baskets Würzburg gewonnen.
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Weißenfels/MZ. 

Der Mitteldeutsche Basketball Club hat sein Heimspiel der 1. Bundesliga gegen die s.Oliver Baskets Würzburg mit 80:66 (34:36) gewonnen. Es war der siebte Saisonerfolg und vierte Heimsieg in Folge des Aufsteigers. Mit nunmehr 14:20 Punkten verbesserten sich die Wölfe auf Rang 13 der Tabelle. Würzburg ist Elfter.

Trainer Silvano Poropat lobte sein Team für die letzten drei Minuten der ersten Hälfte und den kompletten zweiten Durchgang: „Ich bin richtig stolz, wie die Mannschaft nach den Verletzungssorgen im Training unter der Woche diese Schwierigkeiten in positive Energie umgesetzt hat und bis zum Schluss trotz deutlicher Rückstände kämpfte.“

In einer Partie mit deutlichen Startschwierigkeiten bei den Gastgebern, war es dem Reservespieler Philipp Lieser vorbehalten, der 41 Sekunden vor Schluss beim 76:63 eingewechselt wurde, mit der Schlusssirene den letzten Korbleger zum Endstand zu machen.

Im ersten Durchgang legte der MBC einen klassischen Fehlstart hin. Zwar gelang Hördur Vilhjalmsson nach 44 Sekunden der erste Treffer zum 2:0. Doch danach vergaben die Gastgeber zu viele der ohnehin wenigen Chancen. Würzburg zog bis zur 9. Minute auf 14:2 davon. Selbst eine frühe Auszeit von Coach Poropat in der 4. Minute nach dem 2:7 brachte zunächst keine Besserung.

Erst kurz darauf leitete Devin Uskoski die Aufholjagd mit einem Dreipunktewurf zum 5:14 ein (9. Minute). Bis zum Ende des ersten Viertels ließen die Wölfe in der Abwehr nichts mehr zu und verkürzten auf 9:14.

Die zweiten zehn Minuten eröffnete Kelly Beidler nach 23 Sekunden mit dem 11:14-Anschluss und Sharaud Curry hielt den MBC mit einem Dreier zum 14:16 zunächst im Rennen. Dann wurde es hektisch und laut in der Stadthalle. Umstrittene Entscheidungen der Schiedsrichter gegen die Einheimischen veranlassten die 2.400 Fans zu einem gellenden Pfeifkonzert.

Negativer Höhepunkt: ein technisches Foul gegen den am Spielfeldrand reklamierenden Coach Poropat. Da führte Würzburg bereits wieder mit 28:20 und erhöhte mit vier Freiwürfen in Folge auf 32:20 (17. Minute). Die Weißenfelser ließen sich davon nicht unterkriegen und wieder war es Uskoski, der nach einer schnellen Passstaffette über drei, vier Stationen mit dem 26:35 sein Team und die Anhänger aufrüttelte. Bis zur Halbzeit holten die Wölfe zum 31:36 auf und zehn Sekunden vor der Pause markierte Vilhjalmsson mit einem Dreier das 34:36.

Im dritten Viertel dann die Wende. Allerdings erst nach etwas mehr als zwei Minuten markierte Steve Wachalski erstmals den Ausgleich und kurz darauf gelang Timberlake die zweite Führung mit einem verwandelten von zwei Freiwürfen zum 37:36 (24.). Danach wechselte die Führung bis zum Viertelende stets hin und her.

Der MBC ging mit dem psychologischen Vorteil von 50:48 in den Schlussabschnitt. Der geriet zur Machtdemonstration im Wolfsbau. Stück für Stück setzte sich der MBC über 55:48 und 57:52 auf 66:57 ab (37.). Jetzt gelang nahezu alles und der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.

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