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Volleyball: Haching-Serie setzt sich fort

Uhr | Aktualisiert 14.03.2012 22:26 Uhr
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Angriff von Simon Hirsch

Der Angriff von Simon Hirsch ging durch den Block von den beiden Spergauer Routiniers Mark Siebeck (l) und Christian Langer. (FOTO: FEHRMANN)

Noch nie konnten die Piraten einen Satz in Haching gewinnen - auch am Sonntagabend nicht. Nach 71 Minuten auf dem Spielfeld unterlagen sie Generali Haching mit 0:3 (21:25, 15:25, 18:25).
UNTERHACHING/MZ/LOS. 

Nach 71 Minuten auf dem Spielfeld hieß es am Sonntag für die Jungs von Chemie Volley Mitteldeutschland (CVM) Sachen packen, duschen und rein in den Bus. Abfahrt von Unterhaching nach Spergau. Im Mannschaftsgepäck war eine erwartbare 0:3 (21:25, 15:25, 18:25)-Niederlage gegen Generali Haching im ersten Spiel der Playoffs.

Dass das Aufeinandertreffen mit den Hachingern recht aussichtslos sein würde, hatte Piraten-Trainer Matze Münz vor dem Spiel ja immer wieder betont. Einen Funken Hoffnung hatte er nur, wenn es um das Wie ging. "Vielleicht können wir wenigstens einen Satz holen", sagte er. Doch auch das schlug am Sonntagabend fehl. Somit setzt sich für die Spergauer eine unrühmliche Serie fort: Noch nie konnte der CVM in Unterhaching einen Satz gewinnen.

Besonders im ersten und dritten Satz zeigten die Piraten am Sonntag eine couragierte Leistung und hielten bis zum 9:9 jeweils Anschluss. "Der erste Satz war so, wie ich es mir erhofft habe", sagte Münz. Da war er mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden. Doch statt dann eigene Chancen zu nutzen, machten die Gäste mit Fehlern den Gegner stark. "Man merkt, dass die Saison lang war und vornehmlich den älteren Spielern die Kräfte langsam schwinden", sagte CVM-Manager Rick Wiedersberg. Besonders bei Christian Langer, der am Samstag noch arbeiten war, sei das spürbar, meinte Münz. Routinier Mark Siebeck allerdings wurde zum wertvollsten Spieler bei den Piraten gewählt. Im zweiten Satz sei es dann mehr der Glaube gewesen, der beim Team schwand. 1:5 betrug da schnell der Rückstand.

Am Mittwoch haben die Chemievolleys nun die Chance in eigener Halle in der Serie "Best of Three" auszugleichen. Allerdings liegt die Favoritenstellung natürlich wieder bei den Hachingern. Dieses Playoff-Viertelfinale gegen die Spergauer ist eine Pflichtaufgabe für die Mannschaft von Trainer Mihai Paduretu. Nach zwei Siegen gegen den CVM warten im Halbfinale entweder Moers oder Bühl. Auch hier ginge Haching dann als Favorit ins Rennen.

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