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Volleyball-Bundesliga: CVM verliert gegen den deutschen Meister

Uhr | Aktualisiert 25.11.2012 18:50 Uhr
Bradley Lawson (hinten) und Florian Völker vom CVM versuchen vergeblich, noch einen Ball zu erwischen. (FOTO: MZ) 
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Der CVM kann den deutschen Meister Berlin Volleys nur kurz ärgern. 0:3 (21:25,19:25, 21:25) nach Sätzen stand es am Ende. Der Siegeszug der Berliner in der Volleyball-Bundesliga hält an. Nach sieben Spieltagen hat Berlin jetzt 14:0 Punkte auf dem Konto und bleibt unangefochten Spitzenreiter.
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Spergau/MZ. 

Wer weiß, was passiert wäre, hätte Jiri Stolfa beim Stand von 20:23 im dritten Satz aus Sicht des CVM Mitteldeutschland den Ball nicht deutlich ins Aus aufgeschlagen. Dann wäre der dritte Durchgang womöglich noch einmal so richtig spannend geworden. Vielleicht hätten sie ihn sogar gewonnen, die Spergauer. Wer weiß? So aber ließ Stolfa nach seiner missglückten Aktion kurz den Kopf hängen und trabte gen Netz. Wohl ahnend, dass das Schicksal seiner Piraten gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Berlin Volleys endgültig besiegelt war.

0:3 (21:25,19:25, 21:25) nach Sätzen stand es am Ende. Der Siegeszug der Berliner in der Volleyball-Bundesliga hält an. Nach sieben Spieltagen hat Berlin jetzt 14:0 Punkte auf dem Konto und bleibt unangefochten Spitzenreiter. Auch die Serie gegen den CVM ist nicht gerissen. Alle bisherigen elf Begegnungen in der Bundesliga gegen den Club aus Spergau haben die Berliner damit für sich entscheiden können. Dabei war es erst Jiri Stolfa, der überhaupt noch einmal für so etwas wie Spannung in der bis dahin reicht einseitigen Partie sorgte. Zumindest schien sein Einsatz im dritten Satz beim CVM noch einmal frische Kräfte freizusetzen. Abgesehen vom Auftakt des ersten Satzes, in dem die Gastgeber mit 7:4 führten, rannte das Team von Trainer Matthias Münz immer einem Rückstand hinterher. Auch als Stolfa ins Spiel kam, stand es schon wieder 3:9. Alles schien beschlossene Sache. Doch die Piraten machten es noch einmal spannend und kamen beeindruckend zurück. Auch die Berliner schienen auf einmal zu merken, dass es auch für eine Übermannschaft hin und wieder mehr zum Siegen braucht als einen lockeren Spaziergang zum Samstagabend in der Jahrhunderthalle. Die Mienen der Spieler sahen zumindest plötzlich etwas zerknitterter aus als noch in den vorangegangen Sätzen. Und dann kam der Aufschlag von Jiri Stolfa. Am Ende kann man natürlich behaupten, es war so und genau so zu erwarten. Aber wer weiß schon, was wäre wenn? Matthias Münz jedenfalls zollte den BR Volleys seinen Respekt: "Es war schon erstaunlich, wie motiviert und konstant Berlin trotz der Champions-League-Strapazen aufgetreten ist, so dass der Sieg absolut verdient ist. Für uns sind die nächsten beiden Spiele in Düren und Bühl richtungsweisender."

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