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Fußball: Der Mann fürs Virtuelle beim KFV

Uhr | Aktualisiert 15.01.2013 21:13 Uhr

Marcel Voigt während der E-Jugend-Endrunde in der Rischmühlenhalle (FOTO: PETER WÖLK)

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Marcel Voigt bringt frischen Wind in die Online-Präsenz des Kreisfachverbands Saalekreis. Während der Junioren-Turniere tickerte er aus Halle.
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merseburg/MZ. 

"Als ich anfing, musste ich erstmal ein bisschen aufräumen. Da lagen ein paar ältere Dokumente rum", erzählt Marcel Voigt über seine ersten Schritte als Administrator der Website des Kreisfachverbands (KFV) Saalekreis. "Ich habe die neuesten Spielpläne reingesetzt und ein paar Adressen geändert."

Seit Beginn der laufenden Saison ist Marcel Voigt der Mann für die Onlinepräsenz des KFV. Seither kümmert er sich um regelmäßige Aktualisierungen im Nachwuchs- und Frauenbereich auf der KFV-Website, er schreibt Berichte, trägt Turnierergebnisse ein.

Während der zurückliegenden Hallenkreismeisterschaften der Junioren hat er auf der Verbandsseite alle Spielergebnisse direkt aus der Halle getickert und online zur Verfügung gestellt. Der Aufwand kostet den Leunaer Chemikanten aber auch viel Zeit. Weil er zufällig noch ein paar Tage von seinem Resturlaub nehmen musste, konnte er ein paar mehr Stunden für die Kreismeisterschaften opfern. "In den letzten Wochen habe ich teilweise vier Stunden am Tag in die Arbeit investiert." Voigts Husarenstück war es, alle Spielpläne von A- bis F-Jugend in eine Tabelle zu schreiben und online zu stellen. Da er im Jugendausschuss des KFV mitarbeitet, gehört das für ihn aber dazu.

Voigt engagiert sich gerne im Fußball, auch ohne große finanzielle Entlohnung. Es gibt lediglich Aufwandsentschädigungen für die Helfer im KFV. "Letztendlich mache ich es, weil es mir Spaß bereitet", sagt Voigt, der früher einmal Programmierer werden wollte. Jetzt stehen für ihn die Abschlussprüfungen im dritten Ausbildungsjahr bei der Firma Total an. Ende Januar will er dort ausgelernt haben. Und dann kann er sich schon seinem nächsten Projekt widmen, dem Internetauftritt von Imo. Dort trainiert er die D-Jugend.

Und wenn seine Fußverletzung wieder auskuriert ist, dann wird er auch selbst wieder vor den Ball treten. Denn ohne Praxis geht die Arbeit natürlich nicht.