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SpVgg Unterhaching: Der Gegner mit den großen Namen

Uhr | Aktualisiert 01.02.2013 22:49 Uhr
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Kleiner Etat, große Namen - das charakterisiert HFC-Gegner Unterhaching. Aus der Not heraus, weil klamm in der Kasse, setzte Präsident Manfred Schwabl auf die Jugend. Mit überraschendem Erfolg: Die Spielvereinigung gewann nicht nur das Hinspiel in Halle recht souverän, sondern gehörte lange Zeit sogar zu den Aufstiegsaspiranten. Noch immer ist für den ehemaligen Bundesligisten - 1999 bis 2001 - die zweite Liga nicht außer Reichweite. Platz sechs steht zu Buche. Allerdings fehlen schon sieben Punkte zu Rang drei.
Halle (Saale)/MZ. 

Nicht nur Chef Schwabl, der ehemalige Bayern-Profi, der sogar viermal im Nationaltrikot kickte, ist Fußball-Fans ein Begriff. Auch die Spieler-Namen Hummels und Schweinsteiger. Die Brüder der Nationalspieler Mats und Bastian, Jonas und Tobias, tragen das Hachinger Trikot. Der ältere Schweinsteiger kam in der Winterpause von Bayern II in den Sportpark. Er saß aber zum Jahresauftakt beim 1:2 in Heidenheim noch auf der Bank. Doch gegen den HFC wird der Rückkehrer, der schon von 2008 bis 2010 für Haching spielte, von Beginn an stürmen. Dabei passt der 30-Jährige so gar nicht in das Jugendkonzept. "Bei ihm machen wir eine Ausnahme", sagte Schwabl dem "Kicker". "Wir brauchten dringend einen Stürmer." Schließlich ist der achtfache Torschütze Florian Niederlechner nach Heidenheim gewechselt.

Ein großes Handicap müssen die Münchner jedoch tragen: Stammtorwart Stefan Riederer verletzte sich schwer am Knie. Für ihn wird der 22-jährige Korbinian Müller halten. Beim 3:2-Sieg im Test gegen 1860 München machte der seine Sache ausgezeichnet.