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Handball: Wildcats vor Nervenspiel im Münsterland

Uhr | Aktualisiert 21.12.2012 22:40 Uhr

Trainer Lukacin muss um den Einsatz von Monic Burde bangen. (FOTO: SCHULZ)

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Selten lag über dem Duell SC Greven gegen Union Halle-Neustadt eine solche Brisanz. In dieser Saison liegen beide Teams erneut Kopf an Kopf in der Tabelle, spielen aber gegen den Abstieg.
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Halle (Saale)/MZ. 

Selten lag über dem Duell SC Greven gegen Union Halle-Neustadt eine solche Brisanz. Beide Mannschaften gehörten in der zweiten Handball-Bundesliga der Frauen über Jahre zu jenen Mannschaften, die konstant in die Playoffs gestürmt waren. In dieser Saison liegen beide Teams wieder Kopf an Kopf in der Tabelle, spielen aber gegen den Abstieg. Wer am Samstagabend im Münsterland als Verlierer vom Parkett geht, droht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze vorerst zu verlieren.

"Wir haben über die Pleite zuletzt gegen Rosengarten noch einmal kurz gesprochen. Aber seit Dienstag bereits gilt unsere ganze Konzentration dem Spiel in Greven", sagt Unions Teammanager Frank Kastner. "Die erste Halbzeit gegen Rosengarten war das Beste, was wir in dieser Saison bislang geboten haben. Wenn die Mannschaft diese Leistung über 60 Minuten bringen kann, dann wird sie sich die Punkte in Greven holen."

Allerdings plagen Trainer Michal Lukacin auch vor dem letzten Spiel des Jahres personelle Sorgen. Rückraumspielerin Linda Jäger steht wegen ihrer Meniskusverletzung noch immer nicht zur Verfügung. Monic Burde klagte unter der Woche über eine Verhärtung im Knie und Anne Michel lag mit einer Magen-Darm-Grippe flach.

"Ich hoffe, dass sich Monic und Anne noch erholen und uns zumindest für Kurzeinsätze zur Verfügung stehen, um die anderen zu entlasten", sagt Lukacin. "Denn wenn wir die 60 Minuten nur mit sechs oder sieben Spielerinnen bestreiten können, dann spielen auch mal die Kräfte eine ausschlaggebende Rolle", so Kastner.

Bei Greven gibt der dänische Trainer Bo Andersen sein Heim-Debüt. Er ist bereits der vierte Coach der Münsterländerinnen in dieser Saison. Franziska Heinz hatte noch vor dem Start kapituliert. Frank Adorf und Timo Ortmeyer wurden jetzt von Andersen abgelöst.

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