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Handball: Rückholaktion bringt Union keine Punkte

Uhr | Aktualisiert 25.11.2012 22:28 Uhr
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Der Kraftakt brachte kein zählbares Kapital: In einer Hau-Ruck-Aktion hatte Union Halle-Neustadt seine Torfrau Anna Baranowska von der WM-Qualifikation aus Polen nach Halle zurückgeholt. Und doch ging das Punktspiel gegen den Tabellen-Dritten aus Sachsen mit 27:28 verloren.
Zwickau/MZ/zag. 

Der Kraftakt brachte kein zählbares Kapital: In einer Hau-Ruck-Aktion hatte Union Halle-Neustadt seine Torfrau Anna Baranowska von der WM-Qualifikation aus Polen nach Halle zurückgeholt. Der Zweitligist erkämpfte sich die Freigabe vom polnischen Handball-Verband, brachte die Keeperin vom Flughafen aus Berlin nach Halle, von wo aus sie mit dem Mannschaftsbus zum Punktspiel nach Zwickau fuhr und organisierte sogar, dass ihr Dienstwagen zwecks schneller Rückreise hinterher fuhr.

Und doch ging das Punktspiel gegen den Tabellen-Dritten aus Sachsen mit 27:28 verloren, weil die Gastgeber in der ersten Halbzeit ausgerechnet Vorteile auf der Torwartposition hatten. Die Ex-Hallenserin Nele Kurzke entschärfte viele Bälle von Union, und im Angriff traf jeder Wurf der Zwickauerinnen. Nicht ein einziges Mal ging Halle in Führung, auch, weil Halles Tormaschine Stefanie Hummel am Kreis durch Sonderbewachung nicht auf Hochtouren laufen konnte.

Beim Stand von 15:19 aus Union-Sicht ging es in Halbzeit zwei. Jetzt steigerte sich Polens Auswahltorhüterin in Halles Diensten. "Sie hat uns mit ihren Paraden herangeführt", bestätigte Manager Frank Kastner. Zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.

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