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Eishockey: Saale Bulls gewinnen gegen Schönheide

Uhr | Aktualisiert 21.12.2012 22:35 Uhr

Die Saale Bulls gewinnen gegen Schönheide. (FOTO: DPA)

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Die Saale Bulls gewinnen zum Start in ihr Feiertags-Programm beim Team von ihrem alten Torwart Norbert Pascha. Es war der dritte Sieg gegen Schönheide.
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Halle (Saale)/MZ. 

Der Wolfsbau im tief verschneiten und bitterkalten Erzgebirge stand als erste Hürde im Festtags-Menü der Saale Bulls. Die Hürde wurde erfolgreich genommen mit einem deutlich klingenden 4:1-Erfolg für die Saale Bulls. Doch das klingt viel klarer, als es am Ende tatsächlich war.

Schönheide hat sich in dieser Saison mit Trainer Norbert Pascha, der noch vor zwei Jahren selbst im Tor der Saale Bulls stand, zu einem äußerst ernst zu nehmenden Gegner entwickelt. Genau so wie in den beiden bisherigen Saisonspielen auch, als die Saale Bulls 4:2 und im Heimspiel sogar erst 4:3 nach Penalty-Schießen gewonnen hatten. "Das war schon ein hartes Stück Arbeit. Gegen uns sind eben alle Gegner auch besonders motiviert", freute sich Verteidiger Kai Schmitz.

Mit rund 30 mitgereisten Fans aus Halle im Rücken gelang den Saale Bulls ein Blitzstart. Verteidiger Kai Schmitz gelang nach Pass von Robin Slanina in der sechsten Minute die Führung, nur zwei Minuten später schaffte die dritte Reihe den zweiten Treffer. Daniel Lupzig war der Torschütze, Ervin Masek hatte die Vorlage gegeben. Den dritten Treffer nach nur zwei Minuten im zweiten Drittel machte dann Troy Bigam, wieder nur Vorarbeit von Slanina.

Doch Schönheide steckte nicht auf, gleich zwei Mal gab es heiße Diskussionen, ob der Puck im Tor von Dustin Haloschan war. Der Schiedsrichter entschied beide Male: Kein Tor. Dann musste auch noch der Pfosten für Haloschan und die Saale Bulls retten. Erst in der letzten Minute vom zweiten Durchgang gelang Schönheide dann der Anschlusstreffer, zu einer Zeit, als Bigam gerade eine Zwei-Minute-Strafe in einem ansonsten überaus fairen Spiel absitzen musste.

Der dritten Angriffsreihe der Saale Bulls war es dann in der 52. Minute vorbehalten, endgültig den Deckel auf das Spiel zu machen. Diesmal gab Lupzig die Vorlage für Masek. 4:1 also am Ende, in einem Spiel, das von der Torschuss-Statistik zumindest im ersten und letzten Drittel recht ausgeglichen war. Lediglich im zweiten Durchgang hatte Halle da ein auffallendes Plus zu verzeichnen.

Bis zum 4. Januar folgen nun für die Saale Bulls gleich vier Heimspiele am Stück. Das erste ist am Sonntag gegen Fass Berlin.. Dazu haben sich die Fanclubs des Eishockey-Vereins mit der Aktion Weihnachtsmütze noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle Besucher des Heimspiels in der Volksbank-Arena sollen anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfests mit roter Kopfbedeckung kommen.

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