Vorlesen

Basketball: Lions-Coach Bär sieht noch Reserven

Uhr | Aktualisiert 18.12.2012 23:02 Uhr

Patrick Bär (r.) und sein Assistent Florian Zetzsche (FOTO: E. SCHULZ)

Von
Das Löwen-Rudel hat sich zerstreut. Weihnachtsurlaub. Daphanie Kennedy und Tamara Tatham sind am Dienstag in ihre Flieger gestiegen. Am 2. Januar trifft sich das Basketball-Team der SV Halle Lions wieder zum Start in die zweite Saisonhälfte der Bundesliga.
Drucken per Mail
Halle (Saale)/MZ. 

Das Löwen-Rudel hat sich zerstreut. Weihnachtsurlaub. Daphanie Kennedy und Tamara Tatham sind am Dienstag in ihre Flieger gestiegen. Die eine düste in ihre Heimatstadt Berkeley (USA), die Kanadierin flog gen Toronto. Unweit davon, in Brampton, wohnt ihre Familie. Michaela Abelova zog es zu ihrem Mann Tomas nach Tschechien. Am 2. Januar trifft sich das Basketball-Team der SV Halle Lions wieder zum Start in die zweite Saisonhälfte der Bundesliga. Mit großen Zielen. "Wir sind besser als in der Vorsaison. Wir sollten wieder um den Titel mitspielen", sagte Kennedy nach dem dramatischen 65:56-Sieg im Hinrunden-Finale gegen Rotenburg.

Überall sah man danach glückliche Gesichter - auch unabhängig vom Spiel. Kein Wunder nach acht Siegen, nur drei Pleiten und dem dritten Tabellenplatz. Im Umfeld wird schon über das Meisterschaftshalbfinale als Minimalziel geredet. "Ich kenne die großen Erwartungen", sagt Trainer Patrick Bär und er warnt: "Noch sind aber nicht einmal die Playoffs sicher."

Das muss er sagen. Doch natürlich sieht er sein Team in einer "guten Ausgangsposition". Und eigentlich ist er auch "sehr zufrieden. Die Mädchen verstehen mittlerweile, was ich meine, wenn ich von außen hineinrufe, das war am Anfang anders. Wir sind als Team sehr gut zusammengewachsen." Doch er kennt die Reserven. "Wir müssen die Abstimmung in der Defensive verbessern und mehr Druck auf den Gegner aufbauen." Außerdem hat er vor, "in der Offensive zwei Spielsysteme mehr einzustudieren. Damit wir variabler werden."

Und für ihn wird das Fest nicht ganz so ruhig wie erhofft. Schließlich muss er für Kayli Murphy noch einen adäquaten Ersatz auf der Center-Position suchen.

Auch interessant