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Fußball: Austragung der Spiele steht in Sternen des Winterhimmels

Uhr | Aktualisiert 24.01.2013 17:53 Uhr

Wer einen Kunstrasenplatz hat, wie der MSV Eisleben (blaue Trikots), wird wohl auch an diesem Wochenende spielen können. (FOTO: DETLEF LIEDMANN)

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Von wegen Rückrundenstart am 16. Februar. Es gibt Teams, die haben noch nicht einmal die Hinrunde auf den Fußballplätzen beendet. Und die ersten ruft am Sonnabend schon wieder die Pflicht, darunter Wacker Helbra, Welbsleben und Quenstedts Elf.
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welbsleben/MZ. 

Zweiter Anlauf am Birkenweg

Die Kreisoberligisten SV Welbsleben und Eintracht Quenstedt nehmen am Sonnabend zum zweiten Mal Anlauf aufs Arnsteiner Stadtderby. Der erste Versuch im Dezember war den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer gefallen. Ob morgen gespielt werden kann, steht indes auch noch in den wolkenverhangenen Sternen. Denn eine gute 15 Zentimeter hohe Schneedecke hat sich über den Rasen gelegt. "Wir wollen uns Freitag am Platz zu schaffen machen, wissen aber nicht, wie es unter dem Schnee aussieht", so Trainer Roman Mages. "Aber irgendwann ist der Schnee auch mal so hoch, dass du keinen Fußball mehr spielen kannst." Und aufs spielen legt Mages Wert und nicht darauf, dem Zufall Tür und Tor zu öffnen. Doch selbst wenn es gelingen sollte, den Platz halbwegs herzurichten, droht immer noch Ausfall wegen Minusgraden im zweistelligen Bereich.

Wenn, dann findet dieses Prestigeduell auf Kreisoberligaebene nach einem Jahr Pause wieder statt. Zuvor gab es in dieser Liga sechs Vergleiche. Dreimal gewannen die Nordlichter und zweimal die Eintracht. Die Vorzeichen in dieser Saison könnten anders nicht sein. Als Aufsteiger kämpfen die Quenstedter um den Klassenerhalt und die Nordlichter schnupperten lange Zeit an der Tabellenspitze. Doch nach nur einem Punkt aus den jüngsten vier Spielen rutschte der SVW leicht ab und führt nun das Mittelfeld an. Um den Abstand nicht noch größer werden zu lassen und um die Vormachtstellung in der Stadt Arnstein zu untermauern, wollen die Nordlichter die drei Punkte unbedingt an der Eine behalten. Nach den letzten personellen Schwierigkeiten scheinen sich die Wogen langsam zu glätten. So ist Andreas Meseberg wieder spielberechtigt und Stephan Brunner hat seine Verletzung auskuriert. Auch stehen Mathias Herper, Marco Weber und Mathias Faust wieder im Kader. Fehlen werden Norman Billing, Yves Sehnert und Martin Kopf. Der Anstoß ist 13 Uhr.

Pokalspiel in Riethnordhausen

Um diese Zeit soll auch das erste Spiel im Viertelfinale des Krombacher-Kreispokal zwischen Kreisligist Möve Riethnordhausen und Wacker Helbra (Landesklasse 4) beginnen. "Zurzeit sieht es schlecht aus", so Möves Abteilungsleiter Eckehart Starke. "Wir wollten Dienstag trainieren. Aber da, wo der Ball hinfällt, bleibt er auch liegen. Und wenn es jetzt noch so weiter schneit, wird es nicht besser." Dennoch: Die Entscheidung, ob gespielt wird, wollen die Riethnordhäuser erst Freitagabend treffen. Denn sonst müssten sie irgendwann mal in der Woche gegen Helbra ran oder schlimmstenfalls zu Ostern. Und da will auch im Mansfelder Land keiner unbedingt dem Ball hinterher rennen.

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