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Handball: Noch 60 Minuten bis Weihnachten

Uhr | Aktualisiert 20.12.2012 21:03 Uhr

Linksaußen Max Najmann (in Schwarz) soll am Samstagnachmittag in Schönebeck die zweite DRHV-Mannschaft unterstützen. (FOTO: ARCHIV)

Das letzte Spiel des Jahres hält für den Spitzenreiter der Sachsen-Anhalt-Liga im Handball der Männer, den Dessau-Roßlauer HV II, eine Auswärtsaufgabe bereit. Der Verein tritt am Samstag um 17.30 Uhr beim Schönebecker SV an.
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dessau-rosslau/MZ. 

Das letzte Spiel des Jahres hält für den Spitzenreiter der Sachsen-Anhalt-Liga im Handball der Männer, den Dessau-Roßlauer HV II, eine Auswärtsaufgabe bereit. Die "Zwoote", wie das Team innerhalb des Vereins genannt wird, tritt am Samstag um 17.30 Uhr beim Schönebecker SV an.

Die bisherige Auswärtsbilanz der Dessau-Roßlauer Mannschaft - die ja erst im Sommer in die Sachsen-Anhalt-Liga aufgestiegen ist - mutet einfach traumhaft an. Alle Meisterschaftsspiele sowie die beiden Pokalauftritte in fremden Hallen endeten mit Siegen für die Männer von Trainer Armands Uscins. Dabei profitierte die zweite Mannschaft des DRHV erst in jüngerer Zeit von personeller Unterstützung aus dem Drittligakader der ersten Mannschaft.

Die Hauptlast des Spiels tragen deshalb nach wie vor ausgesprochene Routiniers wie Steffen Tiede (40 Jahre), Matthias Niestroj (38), Christian Peschek (37), Norman Zerndt (36) oder Thomas Kirschstein (32), die fast alle auf höherklassige Handballerfahrungen zurückgreifen können. Mit Peschek hat das Team zudem den unangefochten Torjäger der Liga in seinen Reihen. Vom Strafwurfpunkt kann Peschek eine Trefferquote von unglaublichen 92 Prozent vorweisen.

Angesichts solcher qualitativer Voraussetzungen und dem bisherigen Saisonverlauf gibt Trainer Uscins auch für das letzte Spiel des Jahres die zu erwartende Ziehstellung heraus. Zwei Punkte sollen aus Schönebeck her. "Wir wollen konzentriert bleiben, die Spitze verteidigen und Weihnachtsmeister werden", erklärt Uscins und schätzt dabei die Aussichten durchaus positiv ein.

Von einer Herbstmeisterschaft analog dem Fußball kann man wirklich nicht sprechen, endet die Hinrunde doch erst nach zwei weiteren Spielen im Januar. So gilt es beim Tabellenvorletzten SG Lok Schönebeck, die letzten beiden möglichen Pluspunkte des Jahres 2012 zu gewinnen, um den Platz an der Sonne verteidigen zu können.

Schönebeck hat durch den trainerbedingten Abgang von Linkshänder Mario Seifert und Kapitän Christian Stark zwei äußerst spieltragende Kräfte verloren. Nicht zuletzt deshalb haben die Eisenbahner erst fünf Punkte auf der Habenseite, die aus den Heimsiegen gegen Wittenberg (31:26) und Seehausen (30:29) sowie einem Remis bei der Staßfurter Oberligareserve resultieren.

Uscins rechnet am Samstag damit, dass aus dem Kader der Ersten Daniel Schmidt und Max Najmann zur Verfügung stehen werden. Weiterhin fehlen wird hingegen der immer noch angeschlagene Daniel Holtz. Genau betrachtet, können sich die Gäste im Duell der Elbestädter nur selbst ein Bein stellen.