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Fußball: Trainer von ESV Lok Dessau zufrieden mit Hinrunde

Uhr | Aktualisiert 25.01.2013 20:20 Uhr
Mit guten Ergebnissen hat der ESV Lok auch wieder mehr Zuschauer in den Dietrichshain gelockt. (FOTO: RUTTKE) 
Die Bilanz des ESV Lok Dessau in der Kreisoberliga Anhalt fällt zur Winterpause nahezu makellos aus. Im bisherigen Verlauf der Serie gab das Team vom Dietrichshain durch zwei Unentschieden nur vier Zähler aus der Hand. Mit ESV-Abteilungsleiter Mario Pompiati sprach Andreas Behling.
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Haideburg/MZ. 

Die Bilanz des ESV Lok Dessau in der Kreisoberliga Anhalt fällt zur Winterpause nahezu makellos aus. Im bisherigen Verlauf der Serie gab das Team vom Dietrichshain durch zwei Unentschieden nur vier Zähler aus der Hand. Gegenwärtig absolviert der Tabellenführer ein Trainingslager in Heringsdorf an der Ostsee. Mit ESV-Abteilungsleiter Mario Pompiati sprach Andreas Behling.

Was waren für Sie die Highlights der Hinrunde?

Mario Pompiati: Für mich waren das die Auswärtsspiele gegen Steutz / Leps und Mildensee. In Steutz hat das Team nach einem 0:1 Charakter bewiesen und das Spiel noch zu einem 2:1 drehen können. In Mildensee hat sie mit einer extrem guten Leistung ihr Potential nahezu perfekt abgerufen.

Was macht die Mannschaft in diesem Jahr so stark?

Pompiati: Wir haben es in den zurückliegenden drei Jahren geschafft, ein Team zu formen. Punktuelle Verstärkungen haben uns dabei geholfen. Spieler wie Nico Jänicke oder Marcel Lorch schlugen perfekt ein und wurden von der Mannschaft sehr gut aufgenommen.Wir können schon sagen, dass wir eine Mannschaft mit Herz haben. Die will auch Fußball leben.

Gibt es Spieler, die Sie überrascht haben?

Pompiati: Alle bei uns sind wichtige Spieler. Man kann im Großen und Ganzen sagen, dass alle ihre Leistung abgerufen haben. Benjamin Leps, der aus der Reserve kam, hat für mich den größten Sprung gemacht. Auch er hat sich voll integriert und uns in der schwierigen Situation mit den vielen Verletzungen geholfen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Trainergespann Scherz / Schmohl?

Pompiati: Wir sind froh, mit Steffen Scherz einen so erfahrenen Trainer zu haben. Mit Andreas Schmohl an seiner Seite funktioniert das sehr gut. Sie ergänzen sich nahezu perfekt.

Woran lässt sich diese Zufriedenheit messen?

Pompiati: Ganz einfach auch an der Trainingsbeteiligung. Zwischen 14 und 16 Spieler sind dabei. Das ist bei unseren Trainingszeiten schon eine Hausnummer. Wobei man bedenken muss, dass wir ja zwei weitere Männermannschaften haben, die ebenfalls mit zehn bis zwölf Spielern trainieren.

Wie lauten die Ziele für 2013?

Pompiati: Ganz klar: der Aufstieg in die Landesklasse. Wir wollen diese Chance der zwei Aufstiegsplätze nutzen und die Mannschaft dann weiter festigen. Wir wollen verletzungsfrei die Rückrunde bestreiten und werden dann sehen, ob wir unser Ziel umsetzen konnten. Was in der Landesklasse möglich sein kann, werden wir sehen.

Gab es auch negative Höhepunkte im Jahr 2012?

Pompiati: Die gehören doch irgendwie zum Fußball. Ganz klar waren dies die schweren Verletzungen von einigen Spielern innerhalb der Kreisoberliga.

Wer wird mit dem ESV in die Landesklasse gehen?

Pompiati: Auch wir müssen es erst einmal schaffen, einen der zwei ersten Plätze zu belegen. Bis jetzt ist noch gar nichts erreicht. Rein sportlich gesehen werden wohl auf jeden Fall Mosigkau, Rodleben und Mildensee noch einige Wörtchen mitzureden haben.

Gibt es noch personelle Veränderungen im Winter?

Pompiati: Wir werden keine Abgänge haben. Neu verpflichtet haben wir Dirk Lange von der SG Reppichau aus der Landesklasse. Zudem ist Martin Sprung von Vorwärts Dessau zu uns gewechselt.

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