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Allianz-Cup: Nürnberg sagt als Erster zu

Uhr | Aktualisiert 29.01.2013 21:27 Uhr
Kulturprogramm beim Allianz-Cup: Die Teams von Feyenoord Rotterdamm und 1860 München zusammen mit Dessau 05 vor der JU 52. (FOTO: SEBASTIAN) 
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Die Dominanz von Borussia Dortmund beim Allianz-Cup - neun der bislang 19. Dessauer U11-Turniere hat der BVB schon gewonnen - kann sich im kommenden Jahr fortsetzen. Die Vorbereitungen für das Jubiläumsturnier haben begonnen.
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dessau/MZ. 

Die Dominanz von Borussia Dortmund beim Allianz-Cup - neun der bislang 19. Dessauer U11-Turniere hat der BVB schon gewonnen - kann sich im kommenden Jahr fortsetzen. "Natürlich habe ich die Borussia wieder eingeladen", sagt Turnierdirektor Ralph Hirsch, für den bereits die Vorbereitungen auf die Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr begonnen haben. Die erste schriftliche Zusage ist aus Nürnberg bereits eingetroffen.

Die 20. Auflage des populären und von einigen als bestes deutsches E-Jugend-Turnier bezeichneten Allianz-Cup soll natürlich eine besondere werden. Allerdings lassen die zeitlichen Vorgaben nur wenig Spielräume zu. So kann das Turnier nicht beliebig mit zusätzlichen Mannschaften aufgestockt werden. "Es bleibt bei zwei Turniertagen, und es bleibt auch bei 24 Mannschaften. Mehr geht nicht, da sind wir ausgereizt", stellt Hirsch von vornherein klar. Damit sind die Spielräume für Jubiläums-bedingte Änderungen sehr gering. Hirsch liebäugelt allerdings damit, im Bereich der internationalen Mannschaften etwas zu verändern. "Eine oder zwei mehr stünden uns gut zu Gesicht", glaubt er. Mit Hilfe der Trainer der teilnehmenden Bundesligateams - die er jedes Jahr am Turniersonntag zu einem 90-Minuten-Meeting versammelt - sucht er nach neuen Kontakten. England und Spanien hat er dabei im Visier. "Mal sehen, was sich ergibt", so der Turnierchef.

Eine Ändrung gab es bereits am diesjährigen zweiten Turniertag. Auf Anregung der Trainer wurde die Spielzeit auf zehn Minuten erweitert. "Ich bin immer froh, wenn es von den Trainern der Profivereine Hinweise und Vorschläge gibt", betont Hirsch, der sich und sein Turnier damit flexibel lässt.

Doch wie will er nun die zusätzlichen internationalen Teams bei der 20. Auflage im kommenden Jahr unterbringen? "Das geht nur behutsam", erklärt der Turnierchef, der deshalb nicht allen der diesjährigen Teilnehmer eine Einladung für 2014 mit auf die Heimreise gegeben hat. "Vielleicht macht der eine oder andere im kommenden Jahr mal Pause", deutet Hirsch an, welche Vorgehensweise wohl genutzt werden wird.

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