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Volleyball: Klassenerhalt so gut wie gesichert

Uhr | Aktualisiert 15.01.2013 12:14 Uhr

VC Bitterfeld-Wolfen (links) (ARCHIVFOTO: REBSCH)

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Der VC Bitterfeld-Wolfen hat nach dem Sieg gegen Frankfurt eigentlich den Klassenerhalt gesichert. Zuvor gab es ein 0:3 gegen Bottrop.
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bitterfeld/MZ. 

Sechzehn Punkte reichten vor zwei Jahren, achtzehn nach der vergangenen Saison: Delbrück und Kiel konnten jeweils den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord feiern, sind damit auch in dieser Spielzeit noch Gegner vom VC Bitterfeld-Wolfen. Der hat als Aufsteiger nun bereits nach 15 Spieltagen achtzehn Pluspunkte auf dem Konto. Der Klassenerhalt sollte doch nach den Ergebnissen der vergangenen Jahre damit bereits vorzeitig gesichert sein. Diesen erklärt Diagonalangreifer Hannes Müller in seinem Spielbericht auf der Internetseite des Vereins auch schon für "praktisch gesichert".

Etwas zurückhaltender ist da Michael Eisel. "Ich würde sagen, dass wir erst nach dem nächsten Sieg den Klassenerhalt schaffen", so der Präsident des VC Bitterfeld-Wolfen, "aber eigentlich hat Hannes schon recht." Mit abnehmender Spielzahl wird es natürlich immer schwerer für die Verfolger noch einmal entscheidend heranzukommen. Unter der Bedingung, dass der VC eine Negativserie hinlegt, müssten die abstiegsgefährdeten Teams natürlich auch erst einmal ihre Spiele gewinnen. Und das auch noch ziemlich deutlich. "Wir haben zum Glück viele Spiele deutlich mit 3:0 gewonnen", sagt Michael Eisel, "das müssen die anderen auch erst einmal schaffen." Solch einen 3:0-Erfolg konnte der VC Bitterfeld-Wolfen etwa am Sonntagnachmittag landen. Gerade einmal 67 Minuten dauerte der Heimauftritt gegen das Volleyballinternat Frankfurt. Die Satzgewinne von 25:17, 25:21 und 25:19 sprachen deutlich für die Gastgeber, die zu keinem Zeitpunkt der Partie einen Zweifel am Sieg aufkommen ließen. "Frankfurt war teilweise gut, aber zu unkonstant", so der VC-Präsident. Eine ähnliche Machtdemonstration gab es schon am Vorabend in der Bitterfelder Brauereiturnhalle zu sehen. Allerdings mit einem anderen Sieger. Mit Bottrop war der Tabellenführer zu Gast und der sollte eine Nummer zu groß sein. Lediglich 65 Minuten benötigte der Aufstiegsfavorit für den ungefährdeten 25:16, 25:16 und 25:20-Sieg gegen den VC Bitterfeld-Wolfen. "Wir hatten eigentlich keine Chance gegen Bottrop", musste Michael Eisel eingestehen. "Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft. Phasenweise hat das Team sehr guten Volleyball gespielt und Bitterfeld vor allem in den entscheidenden Phasen keine Chance gelassen. Miro Jakubov hat heute eine bärenstarke Leistung gezeigt", sagte das Bottroper Trainerteam Goran Aleksov und Marco Donat.

Die Enttäuschung auf Seiten der Spieler vom Gastgeber hielt sich deshalb auch in Grenzen. Größer war da schon die Freude über den wichtigen Sieg gegen Frankfurt. "Es war gut, die Negativserie gebrochen zu haben", so Eisel. Inklusive des Spiels gegen Bottrop hatte der VC vier Partien in Folge verloren und ist damit auf den vierten Platz abgerutscht. Doch den konnte das Team durch den Erfolg gegen Frankfurt behaupten und damit eben auch eine gewisse Sicherheit für die kommenden Wochen schaffen. Denn am Klassenerhalt dürften jetzt nur noch die größten Pessimisten zweifeln.

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