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Fußball: HSV Gröbern holt drei neue Spieler

Uhr | Aktualisiert 22.01.2013 21:17 Uhr
Die Hinrunde lief für Gröbern - wie hier beim 1:3 im Heimspiel gegen Reppichau (Grün) - nicht nach Plan. (FOTO: RUTTKE) 
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Für Spielerwechsel in der Winterpause gibt es verschiedene Gründe. Da wäre etwa die schlechte Platzierung nach der Hinrunde, die einen Verein zum Handeln zwingt. Während es bei Spitzenreiter Ramsin ruhig blieb, holt der HSV Gröbern gleich drei neue Spieler.
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bitterfeld/MZ. 

Für Spielerwechsel in der Winterpause gibt es verschiedene Gründe. Da wäre etwa die schlechte Platzierung nach der Hinrunde, die einen Verein zum Handeln zwingt. Dann wäre das auch das Verletzungspech zu nennen, welches ebenfalls Neueinkäufe fast unumgänglich macht. Und dann gibt es noch die Kategorie der Vereine, die auf Abgänge aus den eigenen Reihen reagiert.

Die SG Ramsin passt in keine dieser Sparten. Als ungeschlagener Spitzenreiter der Landesklasse Staffel fünf hat man weder sportliche Sorgen, noch ereilte den Verein das große Verletzungspech oder verließen ihn gleich mehrere Spieler. Und dennoch hätte es neben Neuzugang Pierre Gebhardt (vom Kreisoberligisten Brehna) und Abgang Ralph Mandrysch (zum VfB Zscherndorf II) ruhig noch weitere Veränderungen geben können, fast schon sollen. "In der Breite kann es in der Saison bei Sperren oder Verletzungen etwas schwierig werden", sagt Vereinschef Denny Bremer, "der eine oder andere neue Spieler hätte uns da vielleicht noch ganz gut getan. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau." Bremer weiß die Leistung des Aufsteigers richtig einzuordnen, muss sich keine Abstiegssorgen machen.

Das sieht in anderen Vereinen schon ganz anders aus. Und deshalb reagierte man etwa in Gröbern. Mit fünf Punkten liegt der HSV nur drei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz - hat immerhin noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Gab es im Sommer nur minimale Veränderungen am Kader, so wurde für Gröberner Verhältnisse jetzt in der Winterpause ordentlich zugeschlagen: Mit Andreas Wolfensteller (VfB Gräfenhainichen), Tobias Noack (Einheit Wittenberg) und Bert Hintersdorf (vereinslos) kamen drei neue Spieler. Doch auch die Konkurrenz im Tabellenkeller bleibt nicht tatenlos. Einheit Wittenberg, Vorletzter der Tabelle, holte Dennis Vogt vom Ligakonkurrenten VfB Gräfenhainichen. "Vielen Dank an die Verantwortlichen des VfB Gräfenhainichen. Der Wechsel ist reibungslos über die Bühne gegangen. Das ist nicht immer selbstverständlich", sagte Trainer Florian Gaul.

Doch noch haben er und die anderen Vereine bis zum 31. Januar Zeit für weitere Verpflichtungen. Mit dem Ende der Transferperiode muss jeder Verein dann so aufgestellt sein, dass er seine Saisonziele erreichen kann.

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