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Basketball: Die Sixers bei der Selbstfindung

Uhr | Aktualisiert 09.01.2013 21:25 Uhr

Tino Stumpf bereitete in einem langen und intensiven Training den Pro B-Ligisten aus Sandersdorf am Montagabend vor. (SYMBOLFOTO: DPA)

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Der Jenaer Tino Stumpf bereitete in einem langen und intensiven Training den Pro B-Ligisten aus Sandersdorf am Montagabend vor.
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sandersdorf/MZ. 

Tino Stumpf ist ein akribischer Arbeiter. Diese Eigenschaft, welche sich das Sixers-Management vom neuen Mann an der Linie erhoffte, dürfte nun auch seinen Spielern bekannt sein. In einem langen und intensiven Training bereitete der Jenaer den Pro B-Ligisten aus Sandersdorf am Montagabend vor.

Sich viel vorgenommen

"Eigentlich reicht die Trainingszeit kaum aus, um alles mit den Jungs zu machen, was man gern trainieren möchte", meinte der neue Cheftrainer anschließend, "natürlich bringt jeder Übungsleiter seine eigenen Vorstellungen und Spielzüge mit, die erstmal verinnerlicht werden müssen." So beschäftigten sich die Korbjäger um Kapitän Sascha Ahnsehl in der ersten Trainingsserie vorrangig mit sich selbst als Mannschaft und den eigenen Stärken und Schwächen.

Am Mittwoch dann begann man mit der Spielvorbereitung auf die überaus wichtige Partie am Samstag in Hannover. Dass die BSW Sixers gut verteidigen können, zeigten sie im letzten Ligaspiel noch recht eindrucksvoll in der zweiten Halbzeit gegen den SC Rist Wedel. "Es wäre nicht schlecht, wenn uns das auch am Wochenende so gelingen würde", hofft Tino Stumpf, "wir wollen dem Gegner nach Möglichkeit den Spaß am Spiel nehmen."

Testspiel diente als Härtetest

Kürzlich absolvierte das Team ein Trainingsspiel gegen den Pro A-Ligisten Science City Jena in fremder Halle und verdiente sich von Tino Stumpf das Lob einer guten Leistung. "Bei den letzten Saisonniederlagen trat das Team in den schwachen Phasen ohne Identität auf. Diese müssen wir jetzt finden. Wir müssen wissen, wer wir sind", meint Stumpf.

Da ein Team jedoch nun mal aus einer Vielzahl an Spielern besteht und bei den Sixers mit Jenkins und Münsinger zuletzt zwei Abgänge zu Buche standen, testete man in Sandersdorf mögliche Kandidaten. "Zunächst wird Theron Jenkins nicht zurückkehren", verrät der Trainer, "aber da er nach wie vor für uns spielberechtigt ist, halten wir uns die Option offen."

Der Wunsch, das Team kleiner und schneller zu machen, steht daher noch immer im Raum. So bemüht sich der Teammanager des Zweitligisten derzeit um die Verpflichtung eines Wunschkandidaten für die Rückrunde. Man spricht von einem US-Amerikaner für die kleinen Positionen, der bereits in Deutschland aktiv gewesen sein soll. "Wir möchten den Namen erst verkünden, wenn alles offiziell ist", sagt Maik Leuschner, der derzeit bemüht ist, die Einsatzberechtigung für den amerikanischen Spielmacher zu bekommen.

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