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Zeitz

Angst vor Schließung des Treffs geht um

VON ANGELIKA ANDRÄS, 22.02.12, 20:09h, aktualisiert 22.02.12, 21:05h
Kiko in Zeitz-Ost
Eine Sanierung wäre dringend nötig für die Kiko in Zeitz-Ost. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)
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ZEITZ/MZ. Die Sorge um ihren Treff treibt viele Mitglieder der Volkssolidarität in Zeitz um, seit Gerüchte von der Schließung des Treffs in der Anna-Magdalena-Bach-Straße 22 in Zeitz die Runde machen. Es sind Gerüchte. Die Angebote sollen auch in keinem Fall eingestellt werden. Das bestätigt Ines Kleine, Geschäftsführerin des Regionalverbandes Saale-Unstrut-Elster. Allerdings müsse man sehr wohl überlegen, ob diese Angebote nicht auch anders vorgehalten werden können, wenn die Kosten im Objekt in Zeitz-Ost zu hoch sind. Und das sind sie zunehmend. Nicht zuletzt die kalten Winter sorgen dafür, dass in dem seit Jahren unsanierten Gebäude die Heizkosten steigen. Die Fenster müssten dringend erneuert werden, auch die Heizung ist alt. Allerdings, beschreibt Kleine, ziehen auch die Gruppen mit, die sich in der Kiko treffen: Statt des großen Saals wird eher mal nur der Speiseraum benutzt. Man spart, wo man kann, um nur im Haus bleiben zu können. "Wir wollen den Treff nicht aufgeben, wir wollen, dass er in Zeitz-Ost bleibt, wollen ihn weder in der Innenstadt, noch auf andere Einrichtungen oder Kneipen verteilt", heißt es in einem Brief an die MZ, "außerdem passt es doch so gut - Volkssolidarität, Jugendtreff und Medienausleihstelle."

Letztere wurde erst nach der Schließung der Zweigstelle der Stadtbibliothek im Haus der Dienste - auch das aus Kostengründen - in das Objekt verlegt. Doch am Standort und am Objekt will die Stadt ja in jedem Fall festhalten. So lautet zumindest die Aussage aus der Stadtverwaltung auf die Anfrage der MZ. Und Platz für den Treff der Volkssolidarität wäre dann natürlich immer. Es habe außerdem ein Gespräch mit dem Zeitzer Oberbürgermeister gegeben. Hier wurden verschiedene Überlegungen der Volkssolidarität dargelegt. "Auf eine Entscheidung der Volkssolidarität über ihre Räumlichkeiten hat die Stadt nur begrenzten Einfluss und möchte die Volkssolidarität auch nicht in eine bestimmte Richtung drängen, da es für den Verein eine sinnvolle Lösung geben muss, um die Angebote in Zeitz zu halten", fasst es Pressesprecher Sebastian Nicolai zusammen. Eine sinnvolle Lösung für alle unter dem Dach des Gebäudes Anna-Magdalena-Bach-Straße 22 untergebrachten Einrichtungen wäre eine Sanierung unter energetischen Gesichtspunkten - möglichst mit Fördermitteln. Auf der Prioritätenliste für das Investitionsprogramm Stark III der Bundesregierung - enegetische Modernisierung - steht das Objekt jedenfalls - auf Platz vier.



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