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Regionalgeschichte

Anhalt hat Geburtstag

VON HARTMUT AUGUSTIN, 02.02.12, 16:21h, aktualisiert 02.02.12, 22:05h
Mauerreste der Burg Anhalt (Landkreis Harz)
Von der vermutlich bis etwa 1300 bewohnten Burg Anhalt blieben nur Mauerreste. Sie befindet sich auf dem Großen Hausberg zwischen Mägdesprung und Meisdorf (Landkreis Harz). (FOTO: CHRIS WOHLFELD)
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HALLE (SAALE)/MZ. In diesem Jahr hat Anhalt Geburtstag. Es wird das 800-jährige Jubiläum der Region gefeiert, die dauerhaft einen Platz im Namen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt gefunden hat. Die MZ möchte versuchen, die Historie der Region zu veranschaulichen. Deshalb liegt der heutigen Druckausgabe die 24-seitige Beilage „Anhalt 800“ bei. Menschen, die zwischen Coswig, Zerbst und Ballenstedt gelebt haben und leben, werden porträtiert.
Modell der Burg Anhalt
Ob die Burg Anhalt - Namensgeber des Landes Anhalt - so ausgesehen hat, weiß niemand. Denn aus den Anfangsjahren des nach 1100 errichteten Bauwerkes sind keine Darstellungen bekannt. (ILLUSTRATION: GRAFIK3D.DE)
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Ein paar rote Ziegel und Natursteine unter Pulverschnee, die Reste eines Hauseingangs und der Stumpf eines Bergfrieds, der einmal 27 Meter hoch gewesen sein soll. Viel mehr gibt es heute nicht von der einstigen Burg Anhalt im Harz, der ein ganzer Landstrich seinen Namen verdankt. Die Ruine bei Mägdesprung ist nicht leicht zu finden und der Weg dorthin beschwerlich.

Hier herrschten also wahrscheinlich Albrecht der Bär, sein Sohn Bernhard und später der Enkel Heinrich. Bis um 1300 soll die Anlage bewohnt gewesen sein. Kaum vorstellbar. Es sind nur wenige Daten aus dieser Zeit überliefert und so ist jede bildliche Darstellung der Burg mehr Fiktion als Realität, mehr Wunsch als Wirklichkeit.

In diesem Jahr hat Anhalt Geburtstag. Es wird das 800-jährige Jubiläum der Region gefeiert, die dauerhaft einen Platz im Namen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt gefunden hat. Aber, was weiß man wirklich über die Geschichte, über die Menschen, die sie geprägt haben? Selbst gebürtige Anhalter und Anhaltiner - ja, da gibt es auch einen inhaltlichen Unterschied - finden nicht auf jede Frage die entsprechende Antwort.

Die Mitteldeutsche Zeitung möchte versuchen, die Historie der Region zu veranschaulichen. Deshalb liegt der heutigen Druckausgabe die 24-seitige Beilage „Anhalt 800“ bei. Menschen, die in dem Gebiet zwischen Coswig, Zerbst und Ballenstedt gelebt haben und leben, werden porträtiert. In diesen Geschichten spiegelt sich die wechselvolle Geschichte Anhalts wider. Entstanden ist ein kleines Kompendium zum Lesen, Weglegen und Wiederlesen.


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